Handwerk und Stadtleben im Mittelalter – interaktive Spurensuche

Die interaktive Übung für das Fach Geschichte der Klassen 5-6 ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen und handlungsorientierten Zugang zum Leben in der mittelalterlichen Stadt. Mithilfe einer historischen Stadtkarte von Nürnberg erkunden sie typische Handwerkergassen, den Marktplatz sowie die Rolle von Zünften und Berufen. Interaktive Hotspots, Lückentexte und Zuordnungsaufgaben fördern das selbstständige Lernen und unterstützen das Verständnis von Stadtstruktur, Orientierung und sozialer Ordnung im Mittelalter.

Arbeitsmaterial
  • Geschichte
  • Sekundarstufe I
  • variabel
  • Interaktives Quiz

Beschreibung

Die interaktive Anwendung besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten H5P-Übungen, die flexibel im Unterricht eingesetzt werden können. Die einzelnen Übungen greifen zentrale Aspekte des mittelalterlichen Stadtlebens auf.

Im Mittelpunkt steht das Handwerk in der mittelalterlichen Stadt. Durch die Arbeit mit einer historischen Stadtkarte exemplarisch am Beispiel von Nürnberg lernen die Schülerinnen und Schüler, wie eng Berufsalltag, Stadtstruktur und Orientierung miteinander verbunden waren. Interaktive Hotspots ermöglichen es, einzelne Orte wie den Markt oder typische Handwerkergassen gezielt zu erschließen. Ergänzende Aufgabenformate sichern das Verständnis und fördern die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten.

Die Anwendung eignet sich besonders für heterogene Lerngruppen, da sie durch visuelle Unterstützung, klare Aufgabenstellungen und unmittelbares Feedback auch leistungsschwächeren Lernenden einen niedrigschwelligen Zugang ermöglicht.

Darüber hinaus ist die Übung ideal für selbstständiges Arbeiten, Stationenlernen, Vertretungsstunden oder Hausaufgaben geeignet. Die automatische Auswertung der interaktiven Aufgaben unterstützt die Selbstkontrolle und stärkt eigenständiges Lernen.

Die Aufgaben

  • Aufgabe 1: Auf Grundlage eines Terra-X-Videos vertiefen die Lernenden ihr Wissen zu Stadtentwicklung, Zünften, Berufen und Orientierung in der mittelalterlichen Stadt. Wahr-Falsch-Aussagen dienen der Wiederholung zentraler Inhalte und können sowohl im Unterricht als auch als Hausaufgabe eingesetzt werden.
  • Aufgabe 2: Anhand einer historischen Stadtkarte exemplarisch am Beispiel von Nürnberg erkunden die Schülerinnen und Schüler Orte des städtischen Lebens. Interaktive Hotspots erläutern die Bedeutung des Marktplatzes sowie typische Handwerkergassen (z. B. Schmidtgasse, Weissgerbergasse, Bindergasse). Die Lernenden erfahren exemplarisch, warum bestimmte Handwerke räumlich getrennt waren und wie Faktoren wie Brandgefahr, Geruchsbelastung oder Nähe zum Wasser die Stadtstruktur beeinflussten.
  • Aufgabe 3: In einem interaktiven Lückentext sichern die Lernenden ihr Wissen aus der Anwendung 1 und 2 zu Handwerkergassen, Markt und Orientierung in der mittelalterlichen Stadt. Die Aufgabe greift zentrale Begriffe aus dem Video sowie aus der Hotspot-Anwendung auf.
  • Aufgabe 4: Die Lernenden ordnen mittelalterliche Handwerksberufe ihren heutigen Entsprechungen zu. Dabei erkennen sie Kontinuitäten und Veränderungen von Berufen im historischen Vergleich. Die Anwendung fördert das Verständnis für historischen Wandel und schafft Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler.
  • Aufgabe 5: Anwendung 5 nimmt die Rolle von Frauen und Männern im Handwerk in den Blick und vergleicht das Mittelalter mit der Gegenwart. Die Lernenden ordnen die Aussagen zu und erkennen. Dabei wird deutlich, wie sich Rollenbilder verändert haben.

H5P-Dateien "Handwerk und Stadtleben im Mittelalter – interaktive Spurensuche" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern den Aufbau mittelalterlicher Städte anhand von Handwerkergassen.
  • begründen, warum bestimmte Handwerke an bestimmten Orten der Stadt angesiedelt waren (z. B. Brandgefahr, Geruch, Nähe zum Wasser).
  • ordnen Handwerker der Bürgerschicht innerhalb der mittelalterlichen Ständeordnung zu.
  • erkennen soziale Unterschiede innerhalb des Handwerks (Meister, Gesellen, Lehrlinge).
  • vergleichen ausgewählte mittelalterliche Handwerksberufe mit heutigen Berufen.
  • vergleichen die mittelalterliche Rolle der Frau mit heutigen Strukturen.

Methodenkompetenz

  • entnehmen Informationen aus historischen Karten, erklärenden Texten und Videos.
  • sichern ihr Wissen durch Lückentexte, Zuordnungsaufgaben sowie automatische Auswertungen.
  • nutzen visuelle Darstellungen (z. B. Karten, Pyramidenmodelle) zur Strukturierung von Informationen.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • arbeiten selbstständig mit digitalen Lernangeboten.
  • nutzen digitale Rückmeldesysteme zur Selbstkontrolle.
  • reflektieren ihren Lernstand anhand automatischer Auswertungen und passen ihre Lernstrategien eigenständig an.
  • erweitern ihre Medienerfahrung durch den Umgang mit interaktiven Karten, Videos und digitalen Übungsformaten.

Portalanbieter


Kooperationspartner


Anbieter des interaktiven Arbeitsmaterials

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Auszeichnungen


Autor

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Redaktion "Handwerk macht Schule"