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Proportionale und antiproportionale Zuordnung

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Mathematik der Klasse 7 führt die Schülerinnen und Schüler über proportionale und antiproportionale Zuordnungen an den Dreisatz heran. Über drei Arbeitsblätter erarbeiten die Lernenden Zuordnungen und deren graphische Darstellung, bevor sie lernen, den Dreisatz anzuwenden. Einen lebensweltnahen Zugang schaffen dabei Fragestellungen rund um das Gebäudereiniger-Handwerk. So wird nicht nur der Bezug des Mathematik-Unterrichts zu ihrer Lebenswelt veranschaulicht; ihnen wird auch die Bedeutung der Rechenwege für den späteren Berufsalltag deutlich. In dieser Mathematik-Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Begriffe und die Eigenschaften zur proportionalen Zuordnung (Ausgangsgröße, zugeordnete Größe, quotientengleich, Proportionalitätsfaktor), zur antiproportionalen Zuordnung (Ausgangsgröße, zugeordnete Größe, produktgleich, Hyperbel) und zum Dreisatz kennen. Darüber hinaus erarbeiten sie die graphische Darstellung der Zuordnungen und berechnen die Größen zu Wertetabellen über den Dreisatz. Ziel ist die Umsetzung eines Unterrichts im Sinne des selbstgesteuerten Lernens mit differenzierten Aufgaben. Die Unterrichtseinheit ist anhand der Arbeitsblätter in drei Abschnitte aufgeteilt: Arbeitsblatt 1: proportionale und antiproportionale Zuordnung (Grundlagen) Arbeitsblatt 2: graphische Darstellung von proportionaler und antiproportionaler Zuordnung Arbeitsblatt 3: proportionaler und antiproportionaler Dreisatz (Grundlagen) Sie erstreckt sich auf 8 bis 12 Unterrichtsstunden (2-3 Wochen bei 4 Mathematik-Stunden pro Woche). In jeder Woche kann mithilfe eines Arbeitsblattes ein neuer Themenbereich erarbeitet werden. Die Aufteilung der Arbeitsblätter in einen Informations- und einen Aufgabenteil ermöglicht es den Schülerinnen und Schüler, die Themen auch eigenständig (z. B. als Wochenplan oder in Vertretungsstunden) zu erarbeiten. Werden die Lernenden nicht durch die Mathematik-Lehrkraft angeleitet, kann sich die Bearbeitungszeit um 1 bis 2 Wochen verlängern. Die differenzierten Aufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler bei der eigenständigen Erarbeitung unterstützen. Lösungsblätter ermöglichen es den Lernenden, sich eigenständig zu überprüfen. Diese Einheit basiert auf dem Prinzip des eigenständigen Lernens. Hierzu dienen Infokästchen und ausführliche Erklärungen zur Erarbeitung des Inhaltes. An diesen Erklärungen knüpfen differenzierte Aufgaben an, die verschiedene Leistungsniveaus abbilden zu können. Die Arbeitsblätter 1 bis 3 können in der Jahrgangsstufe 7 eingesetzt werden und bauen aufeinander auf, sodass es sinnvoll ist, dass die Schülerinnen und Schüler diese chronologisch bearbeiten. Jedes Arbeitsblatt beinhaltet ein Informationsblatt und Übungsaufgaben. Die Aufgaben bauen auf diesen Informationen auf, um auf die Informationsblätter als Quelle indirekt zu verweisen. Insbesondere die Aufgaben mit einem Stern haben einen direkten Bezug zu den Informationsquellen, um den einfachen Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Es werden die Begrifflichkeiten „proportionale Zuordnung“ und „antiproportionale Zuordnung“ verwendet, da diese in der Regel auch in den Schulbüchern genutzt werden. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten für die Erarbeitung der Unterrichtseinheit Vorkenntnisse in Bruchrechnen, der Anwendung von Formeln und dem Anfertigen bzw. Ablesen von Koordinatensystemen mitbringen. Da in dieser Unterrichtseinheit mit Einheiten gerechnet wird, sollte auch das Kürzen der Einheiten in der Bruchrechnung bereits bekannt sein. Wenn nicht, bietet es sich an, dies anhand der Beispielaufgaben zu thematisieren. Vertiefung Diese Unterrichtseinheit gibt die Formeln zu Berechung des proportionalen und antiproportionalen Dreisatzes bereits nach x aufgelöst vor. Für ein vertiefendes Verständnis ist es auch möglich, die Formeln von den Zuordnungen ausgehend aufzustellen und die Terme nach x aufzulösen. Dies bietet sich für Klassen mit einem hohen Leistungsniveau an. Voraussetzung hierfür ist, dass die Lernenden bereits mit dem Aufstellen und Umformen von Termen vertraut sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen realitätsnahe Probleme im Zusammenhang mit linearen, proportionalen und antiproportionalen Zuordnungen. erkennen und beschreiben funktionale Zusammenhänge und stellen diese in sprachlicher, tabellarischer oder graphischer Form […] dar. analysieren, interpretieren und vergleichen unterschiedliche Darstellungen funktionaler Zusammenhänge (wie lineare, proportionale und antiproportionale). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen, verarbeiten und bewahren Inhalte und Materialien auf. kommunizieren und kooperieren auf verschiedenen Ebenen miteinander. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sach- und adressatengerecht kommunizieren. können gemeinsam Aufgaben bearbeiten und ausführen. können sich an Absprachen und Vereinbarungen halten.

  • Mathematik
  • Sekundarstufe I
Das Bild zeigt eine Gruppe junger Menschen, die im Kreis stehen und ihre Hände in der Mitte übereinander legen, aufgenommen aus der Perspektive von unten nach oben.

Konflikte lösen und Verantwortung übernehmen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Ethik der Klassen 7–8 vermittelt Schülerinnen und Schülern Methoden und Techniken, um Konflikte respektvoll und konstruktiv anzusprechen und gemeinsam passende Lösungsstrategien zu entwickeln. Anhand alltagsnaher Situationen üben die Lernenden, Verantwortung zu übernehmen, Perspektiven zu wechseln und gewaltfrei zu kommunizieren. Das Arbeitsblatt ist für den Ethikunterricht konzipiert und fördert Kompetenzen, die dem Lehrplan des Faches entsprechen, insbesondere im Bereich Umgang mit Konflikten, Verantwortung und vernunftgeleiteter Auseinandersetzung . Es geht schrittweise vor und baut zunächst mithilfe von Bildimpulsen ein Verständnis dafür auf, wo Konflikte in Arbeitsprozessen sowohl in der Schule als auch im späteren Berufsleben (hier am Beispiel des Gerüstbauer-Handwerks) entstehen können. In drei Übungen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Konfliktsituationen aus Schule und Arbeitswelt. Sie entwickeln Handlungsoptionen, üben Perspektivwechsel und formulieren Bedürfnisse und Wünsche in Ich-Botschaften. Dabei lernen sie, eigene Interessen engagiert, aber nicht aggressiv zu vertreten, Positionen zu begründen und zu konstruktiven Lösungen beizutragen. Mithilfe der Übungen setzen sich die Lernenden mit Ursachen von Konflikten auseinander, tauschen Wahrnehmungen aus und entwickeln gemeinsam Lösungsmodelle. Im Mittelpunkt stehen verantwortungsvolles Handeln, gewaltfreie Konfliktlösung und die Fähigkeit, Konflikte durch vernunftgeleitete Auseinandersetzungen nachhaltig zu klären. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen typische Konfliktsituationen aus schulischen und beruflichen Kontexten und benennen Ursachen und Auswirkungen unterscheiden destruktive und konstruktive Formen der Konfliktbearbeitung entwickeln unterschiedliche Handlungsoptionen und reflektieren deren Wirkung Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Gesprächs- und Reflexionsmethoden an (z.B. Perspektivwechsel, aktives Zuhören, Ich-Botschaften) entwickeln systematisch Lösungsansätze zu unterschiedlichen Problemschwerpunkten Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in unterschiedliche Perspektiven und nehmen Sichtweisen anderer ernst üben aktives Zuhören und Gesprächsführung formulieren eigene Bedürfnisse und Kritik mithilfe von Ich-Botschaften respektvoll und lösungsorientiert üben konstruktive Bearbeitung von Konflikten in schulischem und beruflichem Kontext reflektieren die Wirkung von Sprache

  • Ethik / Religion
  • Sekundarstufe I

Konjunkturpolitik interaktiv – Wirtschaft verstehen

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 12 vermittelt den Schülerinnen und Schülern komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge. Das Selbstlernangebot – bestehend aus interaktiven Grafiken, Karikaturanalyse und Lückentexten – macht Grundlagen wie konjunkturelle Schwankungen, Konjunkturzyklen oder Indikatoren wie Inflation und Kurzarbeit anhand von Beispielen aus dem Wirtschaftsbereich Handwerk greifbar und verständlich. Die interaktive h5p-Anwendung ist als " Interactive Book" konzipiert. Dies ermöglicht es, komplexe Inhalte durch eine Kombination aus interaktiven Grafiken, Übungen, Karikaturanalyse und Quizformaten zu erschließen. Besonders für den binnendifferenzierten Unterricht geeignet, unterstützt sie leistungsschwächere Gruppen durch visuelle und spielerische Elemente. Dabei hervorzuheben ist das Kapitel „Die Konjunkturbäckerei“, das die Karikatur aus Arbeitsblatt 1 der flankierenden Unterrichtseinheit Konjunktur und Konjunkturpolitik – Wirtschaft im Wandel am Beispiel des Handwerks digital aufbereitet. Durch Hotspots, die gezielt einzelne Bildelemente erklären, eignet sich dieser Teil für Lernende oder Gruppen mit geringer Erfahrung im Umgang mit komplexeren Darstellungsformen. Die digitale Umsetzung ermöglicht damit eine Binnendifferenzierung und erleichtert den Zugang zur Analyse. Darüber hinaus eignet sich die interaktive Anwendung ideal für Homeschooling, Hybridunterricht oder als Hausaufgabe, da Lernende die Inhalte eigenständig und im eigenen Tempo bearbeiten können. Durch die automatische Auswertung der interaktiven Übungen erhalten die Lernenden zudem unmittelbares Feedback, was selbstständiges Lernen gezielt stärkt. Die Kapitel Kapitel 1: Einführung: Die Lernenden erhalten einen Einstieg in das Thema „Konjunktur und Handwerk“. Das Kapitel erläutert den thematischen Rahmen. Kapitel 2: Konjunkturzyklus im Handwerk: Anwendung 1: Image Hotspot : Mithilfe einer interaktiven Grafik erkunden die Lernenden die vier Phasen des Konjunkturzyklus. Durch das Anklicken der Hotspots erhalten sie verständliche Erläuterungen zu Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession) und Tiefphase (Depression) – jeweils mit konkretem Bezug zum Handwerk. Anwendung 2: Matching-Übung : In einem Memory-Spiel ordnen die Lernenden zentrale Fachbegriffe ihren Definitionen zu. Die Aufgabe festigt wirtschaftliche Grundbegriffe. Kapitel 3: "Die Konjunkturbäckerei" – Karikaturanalyse: Die Karikatur wird durch interaktive Hotspots erschlossen. Die Lernenden klicken einzelne Bildelemente an und erhalten Erklärungen zu Problemlagen, die das Handwerk u. a. betrifft (z. B. Energiekosten, Fachkräftemangel, Inflation). Dieses Kapitel eignet sich besonders zur Binnendifferenzierung für leistungs­schwächere Lernende, da es die Karikaturanalyse aus Arbeitsblatt 1 digital unterstützt und das Verständnis erleichtert. Kapitel 4: Inflation und Konjunktur: Anwendung 1: Erklärvideo: Ein Explainity-Video führt auf anschauliche Weise in das Thema Inflation ein und erläutert Ursachen, Abläufe und Folgen. Anwendung 2: Lückentext: Die Lernenden ergänzen zentrale Begriffe in einem Drag-and-Drop-Lückentext. Dabei wiederholen sie die Zusammenhänge zwischen Inflation, Kostenentwicklung, Nachfrage und wirtschaftlicher Stabilität. Kapitel 5: Kurzarbeit im Konjunkturzyklus: Ein Fill-in-the-Blanks-Text thematisiert, wie Kurzarbeit als konjunkturpolitisches Instrument funktioniert. Die Lernenden erschließen Vorteile und Nachteile sowie den Einsatz in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Kapitel 6: Zusammenfassung & Reflexion: Ein abschließender Fragenblock wiederholt und überprüft das erworbene Wissen. Die Lernenden wählen richtige Antworten zu Konjunkturzyklen, Handwerksbezug, konjunkturpolitischen Maßnahmen oder wirtschaftspolitischen Zielen. Das Kapitel eignet sich zur Wissensüberprüfung und Selbstkontrolle. Kapitel 7: Auswertung: Das systemgenerierte Auswertungskapitel fasst die Ergebnisse aller Aufgaben zusammen und zeigt den individuellen Lernfortschritt an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die vier Phasen des Konjunkturzyklus (Expansion, Boom, Rezession und Depression) und deren Auswirkungen auf Handwerksbetriebe. beschreiben wirtschaftliche Zusammenhänge wie Energiekosten, Fachkräftemangel und Inflation und deren Folgen für Betriebe und Verbraucherinnen und Verbraucher. analysieren staatliche Maßnahmen der Konjunkturpolitik (z. B. Investitionsprogramme, Kurzarbeit) und deren Ziele. ordnen Fachbegriffe wie "Fiskalpolitik", "Inflation" den richtigen Definitionen und Beispielen zu. übertragen wirtschaftliche Theorien auf Praxisbeispiele aus dem Handwerk (z. B. Bäckerei, Handwerksbetriebe allgemein). erkennen ökonomische Wechselwirkungen (z. B. Nachfrage, Preisentwicklung, Beschäftigung). deuten wirtschaftsbezogene Darstellungen wie Karikaturen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen strukturierende Methoden zur Informationsentnahme aus Grafiken, Videos und Texten. erschließen komplexe Darstellungen durch schrittweise Analyse einzelner Elemente (z. B. Hotspots in Grafiken oder Karikaturen). strukturieren Informationen, indem sie Lückentexte ergänzen und Begriffe den passenden Kontexten zuordnen. überprüfen ihr Wissen durch Quizfragen und automatische Auswertungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig mit einem digitalen Lernangebot. nutzen digitale Rückmeldesysteme zur Selbstkontrolle. reflektieren ihren Lernstand anhand automatischer Auswertungen und passen ihre Lernstrategien eigenständig an.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Vertrauen, Verantwortung und Teamfähigkeit

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Ethik der Klassen 5–6 vermittelt zentrale soziale Kompetenzen wie Verantwortung, Kooperation und Verlässlichkeit. Mit Geschichten, praktischen Übungen und gemeinsamen Aufgaben lernen die Schülerinnen und Schüler, was Gemeinschaft stärkt, reflektieren Konsequenzen ihres Handelns und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Anhand der Metapher des Gerüstbaus erfahren sie, wie Vertrauen entsteht und wie jeder Beitrag zählt, damit eine Gruppe tragfähig bleibt. Die Unterrichtseinheit eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen strukturierten Zugang zu den sozialen Grundlagen gelingender Zusammenarbeit und macht erfahrbar, wie Vertrauen und Verantwortung Teamprozesse tragen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Vertrauen entsteht, warum Verantwortung wichtig ist und wie beides dazu beiträgt, dass eine Gruppe auch bei Herausforderungen stabilen Zusammenhalt erlebt – ähnlich wie ein Gerüst, das nur hält, wenn alle Teile sicher miteinander verbunden sind. Die Metapher des Gerüstbaus bietet einen anschaulichen, lebensnahen Zugang, der fachliche Bezüge zum Gerüstbauer-Handwerk herstellt, ohne die Schülerinnen und Schüler zu überfordern. Die Einheit ist handlungsorientiert aufgebaut und verbindet erzählende, kooperative und reflexive Elemente. Die Lernenden arbeiten mit Geschichten, führen praktische Übungen durch und gestalten gemeinsam Produkte, die ihre eigenen Beiträge zum Zusammenhalt sichtbar machen. In Arbeitsblatt 1 erfahren die Lernenden zunächst, was Vertrauen bedeutet und warum es die Grundlage jedes gelingenden Miteinanders ist. In Arbeitsblatt 2 setzen sie sich anschließend mit Verantwortung auseinander und erleben in einer Challenge, wie jedes Gruppenmitglied verlässlich zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Arbeitsblatt 3 verknüpft schließlich beide Begriffe und ermöglicht den Lernenden, ein gemeinsames „Klassen-Gerüst“ zu gestalten, das als Symbol für eine starke Gemeinschaft dient. Durch die wiederkehrende Gerüst-Metapher, die abschließenden Reflexionsphasen und den Transfer zum echten Handwerk wird deutlich, wie Vertrauen und Verantwortung in Schule, Alltag und Beruf zusammenwirken. Die Einheit fördert soziale Kompetenzen, stärkt Teamfähigkeit und unterstützt die Entwicklung eines positiven Klassenklimas. Die Unterrichtseinheit greift grundlegende soziale Kompetenzen auf, die für das Lernen und Zusammenleben in der Schule zentral sind. Vertrauen und Verantwortung bilden nicht nur die Basis erfolgreicher Kooperation im schulischen Alltag, sondern sind auch Schlüsselqualifikationen im späteren Berufsleben. Der Bezug zum Gerüstbauer-Handwerk ermöglicht es, abstrakte Werte anschaulich zu vermitteln und zeigt gleichzeitig, wie wichtig zuverlässiges Teamwork in realen Arbeitsprozessen ist. Die Lernenden bringen erste Erfahrungen mit Zusammenarbeit, Freundschaft und Verlässlichkeit aus ihrem Alltag mit. Gleichzeitig sind Begriffe wie "Vertrauen" oder "Verantwortung" oft unscharf besetzt und werden im kindlichen Sprachgebrauch uneinheitlich verwendet. Ziel der Einheit ist daher, eine präzise und erfahrungsbezogene Begriffsbildung, die durch anschauliche Situationen und konkrete Handlungsaufgaben unterstützt wird. Die Gerüstbau-Metapher fungiert als strukturgebendes didaktisches Prinzip. Sie ermöglicht es den Lernenden, abstrakte soziale Prozesse anhand eines einprägsamen Bildes zu verstehen: Ein Gerüst steht nur dann sicher, wenn alle Teile zuverlässig miteinander verbunden sind – ebenso wie ein Team nur durch Vertrauen, Verantwortung und Gewissenhaftigkeit stabil bleibt. Die Verbindung zum Gerüstbauer-Handwerk bietet nicht nur einen lebensnahen Bezug, sondern macht deutlich, wie diese Werte in einem realen Berufsfeld angewendet werden. Die Einheit folgt einem klaren didaktischen Aufbau mit sukzessiver Steigerung: Arbeitsblatt 1 setzt auf eine narrative Rahmung, die den Lernenden eine identifikationsfähige Situation bietet. Die Geschichte führt nachvollziehbar vor Augen, wie fehlende Absprache ein gemeinsames Ziel scheitern lässt und wie durch Kooperation Vertrauen wachsen kann. Die methodische Entscheidung für eine Geschichte basiert auf dem Prinzip der niedrigschwelligen Problemöffnung, die bereits in der Eingangssituation ein implizites Problem (wackelndes Gerüst) sichtbar macht. Eine anschließende praktische Übung ("Vertrauensübung mit verbundenen Augen") ermöglicht learning by doing: Die Lernenden spüren körperlich, wie es ist, auf andere angewiesen zu sein. Die Reflexionsphase stellt die Brücke zwischen subjektiver Erfahrung und Übertrag auf den Gerüstbau bzw. Alltag her. Damit wird Vertrauen nicht nur erklärt, sondern erlebt, reflektiert und sprachlich gefasst. Arbeitsblatt 2 erweitert das Lernfeld, indem die Lernenden den Begriff Verantwortung konkretisieren und auf ihre eigenen Alltagssituationen beziehen. Durch das Plakat/Poster "Verantwortung heißt für uns …" wird ein erster Schritt zur Begriffsbildung durch Strukturierung vollzogen. Die anschließende Gerüstbau-Challenge hat eine klar handlungsorientierte Funktion: Die Lernenden erleben Verantwortungsübernahme in klar definierten Rollen. Der Bezug zur Gerüstbau-Kolonne macht deutlich, dass erfolgreiche Arbeitsteilung Gewissenhaftigkeit und Absprache erfordert. Die Methode fördert die Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, da die Lernenden ihre Rolle nicht nur ausführen, sondern anschließend reflektieren. Die Reflexionsaufträge sind so gestaltet, dass die Lernenden ihre Beobachtungen aus der Challenge auf die Leitfrage des Arbeitsblattes sowie auf ihre alltäglichen Teamsituationen rückbinden. Arbeitsblatt 3 führt die beiden bisherigen Schwerpunkte zusammen und fokussiert die Leitidee des Teamworks. Der Autorentext liefert Hintergrundwissen zur Teamarbeit im Gerüstbau und stellt damit eine konzeptionelle Verknüpfung der vorherigen Lerninhalte her. Die kreative Gestaltungsaufgabe ("Klassengerüst") erfüllt mehrere didaktische Funktionen: Lernende reflektieren ihren eigenen Beitrag zur Gemeinschaft (Selbstwirksamkeit). Sie erleben durch das Zusammenfügen der Gerüstteile, wie viele individuelle Beiträge ein gemeinsames Ganzes ergeben (symbolische Verdichtung). Die entstandene Collage dient als sichtbares Produkt der Einheit und ermöglicht nachhaltige Erinnerung. Die abschließende Auswertung verknüpft alle drei Begriffe in einer integrativen Diskussion, die darauf abzielt, Transferleistungen zu erbringen: "Wie schaffen wir es, dass unser Gerüst stark bleibt?" Für die Vorbereitung empfiehlt es sich, Materialien zu den an die Gerüstbau-Metapher anknüpfenden Bastelarbeiten (Gerüstbau-Challenge und Collagieren des Klassengerüstes) bereitzulegen sowie ausreichend Zeit für Reflexionsgespräche einzuplanen. Ein strukturierter Ablauf und klare Aufgabenverteilung tragen wesentlich zum Gelingen der kooperativen Arbeitsphasen bei. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die Begriffe Vertrauen, Verantwortung und Teamwork in eigenen Worten und setzen sie zueinander in Beziehung. erkennen anhand der Gerüst-Metapher, wie soziale Prozesse das Gelingen gemeinsamer Aufgaben beeinflussen. erschließen sich mithilfe konkreter Beispiele aus ihrem schulischen und individuellen Alltag Erkenntnisse über die Funktion von Vertrauen und Verantwortung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen bereitgestellte Medien (Schaubilder und Texte) zur Informationsgewinnung und zur Unterstützung ihrer Gruppenaufgaben. reflektieren mithilfe visueller Darstellungen (Gerüstbauer-Rollen-Schaubild, Klassen-Gerüst) ihr eigenes Handeln und das Zusammenarbeiten in der Gruppe. gestalten einfache Produkte (Plakat, Collage) zur Darstellung gemeinsamer Ergebnisse und kommunizieren diese verständlich gegenüber der Klasse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen in Gruppenarbeit unterschiedliche Rollen und verstehen, wie individuelle Beiträge zum gemeinsamen Erfolg beitragen. üben Empathie und Rücksichtnahme, indem sie anderen zuhören, Vertrauen aufbauen und Herausforderungen gemeinsam meistern.

  • Ethik / Religion
  • Sekundarstufe I

Mechanik kontextorientiert unterrichten

Fachartikel

Der Fachartikel zeigt, wie Grundlagen der Mechanik im Unterricht so vermittelt werden können, dass Schülerinnen und Schüler physikalische Prinzipien nicht nur nachvollziehen, sondern als Teil ihrer eigenen Lebenswelt begreifen. Außerdem wird aufgezeigt, welchen Mehrwert kontextorientierte Unterrichtsansätze zur Förderung von Konzeptverständnis, Motivation und Transferleistung leisten. Anhand ausgewählter Beispiele aus dem Alltag und dem Handwerk der LandBauTechnik wird erläutert, wie mechanische Grundprinzipien anschaulich, schülerorientiert und fachlich fundiert in den Physikunterricht integriert werden können. Was Mechanik ist und warum sie für Lernende herausfordernd ist Mechanik beschreibt, wie sich Körper bewegen und wie Kräfte wirken – etwa beim Beschleunigen eines Fahrzeugs, beim Öffnen einer Tür, beim Balancieren oder beim Bremsen eines Mähdreschers. Sie begegnet uns überall dort, wo etwas geschoben, gezogen, gedreht, verformt oder in Bewegung gehalten wird. Trotz dieser Alltäglichkeit empfinden viele Schülerinnen und Schüler Mechanik, wie sie im Physikunterricht gelehrt wird, als abstrakt und komplex. Häufig fehlen: konkrete Alltagserfahrungen, die mit Fachbegriffen verknüpft werden können anschauliche Bilder, Grafiken oder Modelle, wie Kräfte wirken oder Bewegung entsteht ein Verständnis für Ursache-Wirkungs-Beziehungen ein Verständnis dafür, dass Modelle vereinfachen, aber reale Phänomene beschreiben Viele Schülerinnen und Schüler entwickeln bereits vor dem ersten Fachunterricht Vorstellungen zu den verschiedensten physikalischen Alltagsphänomenen. Etwa die Idee, dass Energie verbraucht wird oder dass sich ein Körper nur dann weiterbewegt, wenn ständig eine Kraft auf ihn wirkt. Solche Alltagserklärungen sind aus fachwissenschaftlicher Perspektive nicht korrekt. Für die Lernenden haben sich diese Vorstellungen allerdings bewährt, da sie vermeintlich die Komplexität ohne Faktenwissen über physikalische Prinzipien reduzieren. Genau hier setzt guter Physikunterricht an. Denn Lebenswelt, Umwelt und Physik lassen sich hervorragend miteinander verbinden – und gerade die LandBauTechnik bietet dafür erstaunlich anschauliche und leicht zugängliche Beispiele.

  • Physik

Akustik, Dynamik und Raumklang

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Musik der Klassen 5–6 erkunden die Schülerinnen und Schüler, wie Akustik, Dynamik und Raumklang das Hören und Erleben von Musik prägen. Sie lernen, Schall und Klang zu unterscheiden, experimentieren mit Aufnahmen in verschiedenen Räumen und analysieren Dynamik anhand klassischer Musikbeispiele. Praktische Übungen und Experimente verdeutlichen zudem, wie wichtig der Schutz des Gehörs ist und wie Hörgeräte das Hörvermögen unterstützen können. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalische Praxis mit grundlegender Akustik sowie Dynamik und greift das Lernfeld der Hörakustik auf. Dabei werden die Lernenden neben fachlichen Anforderungen auch für den Schutz des eigenen Gehörs sensibilisiert und erfahren, wie das Hörvermögen bei Einschränkungen verbessert werden kann. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird der zentrale Begriff der Akustik geklärt und anhand von Beispielen wird die Unterscheidung von Stille, Geräusch, Klang und Lärm thematisiert. Die Lernenden erfahren, in welchen Situationen sie ihr Gehör schützen müssen und welche Maßnahmen sie dazu ergreifen können. Zudem wird thematisiert, wie sich Hörminderungen auswirken und wie man ihnen begegnen kann. Arbeitsblatt 2 widmet sich dem Thema Dynamik. Anhand eines Hörbeispiels – Haydns "Paukenschlag-Sinfonie" – wird thematisiert, wie verschiedene Dynamiken das Hörerlebnis beeinflussen und welche Gefühle dadurch hervorgerufen werden können. Durch Zuordnungsaufgaben vertiefen die Lernenden die Anwendung der Dynamikzeichen. Mithilfe eines Klangtheaters erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Lautstärke und Ausdruck in der Musik wirken. Die Raumakustik wird in Arbeitsblatt 3 näher untersucht. Mithilfe von Smartphone-Aufnahmen in unterschiedlichen Schulräumen erkunden die Lernenden, wie Schall, Reflexion und Absorption das Klangerlebnis verändern. Ein Beobachtungsbogen und ein Zusatzexperiment zur Schallabsorption unterstützen die Auswertung. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalisch-ästhetische Praxis mit Grundlagen der Akustik und leistet durch einen kleinen physikalischen Exkurs einen Beitrag zur musikalischen Grundbildung. Sie fördert das Verständnis dafür, dass Musik nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, sondern zugleich physikalisches Phänomen ist. Die Einheit folgt dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Durch die Abfolge von Hören, Erproben, Analysieren und Reflektieren werden die Lernenden aktiv in den Erkenntnisprozess einbezogen. Dabei wechseln sich reproduktive Aufgaben mit kreativen und experimentellen Aufgaben ab, sodass Abwechslung in Form verschiedener Wege der Wissenserschließung gewährleistet wird. Im Fokus der Einheit steht die Erkenntnis, dass Hören ein Prozess ist, der sowohl von der Beschaffenheit des Schalls als auch von der individuellen Hörfähigkeit und der akustischen Umgebung abhängt. Damit wird die Einheit nicht nur fachlich, sondern auch durch den Einbezug des Lernfelds der Hörakustik gesundheitspädagogisch relevant: Sie sensibilisiert die Lernenden für den Wert und Schutz des eigenen Gehörs. Das Thema ist besonders geeignet für die Klassenstufen 5–6, da Kinder in diesem Alter ein hohes Bedürfnis nach praktischem Erleben, Hören und Ausprobieren zeigen. Durch Hörbeispiele, Bewegungsübungen und akustische Experimente wird ein handlungsorientierter Zugang geschaffen, der sowohl kognitive als auch emotionale Lernprozesse anspricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Stille, Geräusch, Klang, Lärm an Beispielen und ordnen Geräuschquellen zu. benennen und deuten Dynamikzeichen an Hörbeispielen. beschreiben Raumakustik-Phänomene und deren Wirkung auf Verständlichkeit. erläutern Grundlagen von Hörschäden/Hörschutz und Maßnahmen/Funktionen der Hörakustik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden kurze Hör-/Videoclips zielgerichtet. erstellen eigene Audioaufnahmen, werten sie mithilfe von Beobachtungskriterien aus und dokumentieren Ergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Hör-/Experimentgruppen und übernehmen Rollen. geben konstruktives Feedback. reflektieren Rücksicht auf Hörgesundheit und zeigen Empathie für Personen mit Hörbeeinträchtigung.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Teilhabe und Empathie im Unterricht fördern

Fachartikel

Der Fachartikel zeigt Lehrkräften aller Schulstufen, wie die Themen Hören und Hörbeeinträchtigung im Unterricht genutzt werden kann, um Inklusion, Teilhabe und Empathie zu fördern. Mit Bezug zum Hörakustiker-Handwerk werden Unterrichtsideen vorgestellt – von Hörratespielen für die Grundschule bis zu Projekten zur Physik des Hörens in der Sekundarstufe. Das menschliche Gehör ist ständig im Einsatz und spielt eine zentrale Rolle für Kommunikation, Lernen und Teilhabe. Gerade Schülerinnen und Schüler sind tagtäglich zahlreichen Umweltgeräuschen und Lärm ausgesetzt, die das Gehör beanspruchen. Deshalb ist das Thema Hören in vielen schulischen Situationen präsent – sei es beim genauen Zuhören, beim Verstehen oder bei Störgeräuschen im Unterricht. Dieser Fachartikel beschäftigt sich daher mit dem Hörsinn im schulischen Kontext. Dabei werden besondere Eigenschaften des Gehörs, die Einzigartigkeit jedes Ohrs sowie wichtige Aspekte wie Hörhygiene und Inklusion betrachtet. Außerdem zeigt der Artikel auf, wie Teilhabe für hörbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler gefördert werden kann. Zur Vertiefung und für die Unterrichtsgestaltung eignet sich das Lernfeld des Hörakustiker-Handwerks, das praxistaugliche Anregungen bietet, um das Thema mit den Lernenden altersgerecht zu erarbeiten.

  • Fächerübergreifend
Gesichtshälften einer jungen und einer älteren Frau nebeneinander – Symbol für verschiedene Generationen

Demografie im Wandel – Zukunft des Sozialstaates

Kopiervorlage

Die Arbeitsblätter für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 11 führen in den Themenkomplex Generationengerechtigkeit ein und setzen dabei einen Schwerpunkt auf den demografischen Wandel. Dieser wird im Zusammenhang mit dem Solidaritätsprinzip des Sozialstaats problemorientiert behandelt, wobei die Schülerinnen und Schüler sich mit möglichen Reformideen auseinandersetzen. Generationengerechtigkeit ist ein zentrales Thema in Politik und Gesellschaft. Der demografische Wandel verändert das Zusammenleben und stellt das Solidaritätsprinzip des Sozialstaats auf die Probe. Immer mehr Menschen gehen in Rente, während weniger jüngere Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Daraus ergeben sich Fragen nach fairer Lastenverteilung, sozialer Sicherung und gemeinsamen Zukunftsaussichten für alle Generationen. Die beiden Arbeitsblätter greifen diese Herausforderungen problemorientiert am Beispiel des Handwerks auf und fördern die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Dimensionen von Generationengerechtigkeit. Arbeitsblatt 1 führt in das Thema ein: Mithilfe eines Erklärvideos und einer interaktiven Bevölkerungspyramide analysieren die Schülerinnen und Schüler die Folgen des demografischen Wandels und lernen verschiedene Aspekte von Generationengerechtigkeit kennen. Das Solidaritätsprinzip sowie die Rolle des Handwerks werden exemplarisch aufgezeigt. Die Aufgaben leiten von der Beschreibung über die Analyse bis hin zur Diskussion gemeinsamer Verantwortung aller Generationen. Arbeitsblatt 2 vertieft die Fragestellung: Im Fokus stehen politische und gesellschaftliche Reformideen, um die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen. Ein Beispiel bildet die Debatte um eine "Sozialabgabenbremse", wie sie der Zentralverband des Deutschen Handwerks vorgeschlagen hat. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Chancen und Risiken solcher Vorschläge auseinander und entwickeln in Gruppen eigene Reformideen, die in einer Abschlussdiskussion reflektiert werden. Die Materialien verbinden lebensnahe Problemstellungen mit fachspezifischen Begriffen wie Sozialstaat, soziale Sicherung, Solidaritätsprinzip oder Arbeitswelt im Wandel. So fördern die Materialien nicht nur fachliches Wissen, sondern auch methodische Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, selbstständige Urteilsbildung und Anwendung in praktischen Kontexten. Ausgangspunkt ist das Prinzip der Problemorientierung: Anhand aktueller Entwicklungen wie dem demografischen Wandel oder den Veränderungen in der Arbeitswelt – exemplarisch verdeutlicht am Handwerk als Berufsstand – wird eine offene Fragestellung aufgeworfen, die die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Einheit durch Analyse, Diskussion und eigene Lösungsansätze bearbeiten. Das Handwerk fungiert hierbei als Impulsgeber : Es liefert konkrete Anknüpfungspunkte, etwa durch seine Beiträge zur Ausbildung, zur Stabilität der Sozialkassen oder zur Gestaltung nachhaltiger Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dadurch wird exemplarisch sichtbar, wie gesellschaftliche Probleme praktisch bearbeitet werden können.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Schall und Ohr – Wahrnehmung der eigenen Stimme

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Physik der Klassen 6–7 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Schallübertragung im Ohr – von der Schallwellaufnahme bis zur Wahrnehmung. Anhand von alltagsnahen Experimenten und Aufgaben untersuchen die Lernenden, warum die eigene Stimme bei Aufnahmen anders klingt. Dabei erkennen sie den Unterschied zwischen Luftleitung und Knochenleitung, analysieren Beispiele aus der Akustik und ziehen Rückschlüsse zur Schallwahrnehmung im Alltag. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich selbstständig den Unterschied zwischen der Luftleitung und der Knochenleitung bei der Übertragung von Schall. Dabei stellen die Lernenden eigenständig eine Stundenfrage zum Klang der eigenen Stimme auf und werden mithilfe von Aufgaben zur Beantwortung der Stundenfrage geleitet. In den Aufgaben werden weitere Beispiele für Knochen- und Luftleitung aus dem Alltag und dem Lernfeld der Hörakustiker thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler folgern, dass das Fehlen der Knochenleitung beim Hören von Sprachnachrichten zu der verfremdeten Wahrnehmung der eigenen Stimme führt. Alle Versuche und Aufgaben sind ohne Vorbereitung durchführbar. Sollten Lernende zum Thema Schallübertragung wenig Hintergrundwissen haben, kann im Vorfeld die Unterrichtseinheit zum Thema „ Schall und Akustik “ bearbeitet werden. Zum Aufbau des Ohrs und dem Vorgang des Hörens empfiehlt es sich, die Unterrichtseinheit „ Hörst du mich? “ oder den Film bei Aufgabe 1 gemeinsam anzusehen und im Anschluss die groben Schritte zusammenzufassen. Lernende benötigen zur Bearbeitung lediglich ein digitales Endgerät. Je nach Klasse kann das Arbeitsblatt komplett eigenständig oder gemeinsam mit der Lehrkraft durchgeführt werden. Die Unterrichtsstunde kann ebenfalls im Vertretungsunterricht durchgeführt werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass bei Vertretung durch fachfremde Lehrkräfte, die Stunde aus versicherungsrechtlichen Gründen im Klassenzimmer stattfinden muss. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen Luft- und Knochenleitung beim Hören. erklären unter Einbezug von Kontextwissen, warum die eigene Stimme auf Aufnahmen anders klingt. reflektieren, wie sich Veränderungen am Ohr auf das Hören auswirken können. verwenden die Fachsprache bei der Beantwortung der Aufgaben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können aus einem vorgegebenen Text zur Knochenleitung und Luftleitung eigenständig Informationen gewinnen. führen einfache Experimente zur Schallübertragung durch und dokumentieren die Beobachtungen verständlich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren ermittelte Ergebnisse adressatengerecht und verknüpfen dabei Alltags- und Fachsprache situationsgerecht. arbeiten zielorientiert und kriteriengeleitet in Einzel- oder Paararbeit.

  • Physik
  • Sekundarstufe I
Ein blauer Himmel mit dunkler Wolke und Blitz ist zu sehen aus der Persepktive einer/s Autofahrer/in.

Faraday Käfig – Abschirmung durch Leitfähigkeit im Auto

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Physik der Klassen 7–9 vermittelt Schülerinnen und Schülern mit einem anschaulichen Modellversuch die Wirkungsweise des faradayschen Käfigs. Schritt für Schritt entdecken sie den Zusammenhang zwischen elektrischer Leitfähigkeit und Sicherheit bei Gewittern. Das Arbeitsblatt führt durch den naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg, fördert eigenständiges Denken und schärft das Bewusstsein für den sicheren Umgang mit Elektrizität im Alltag. Die Lernenden erarbeiten sich mithilfe eines Modellexperiments die physikalischen Grundlagen des faradayschen Käfigs. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Leitfähigkeit, Abschirmung und Sicherheit im Alltag verdeutlicht. Das Arbeitsblatt ist so aufgebaut, dass es den naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg widerspiegelt und eine problemorientierte Herangehensweise fördert. Durch den alltagsnahen Kontext des Blitzschlags während der Autofahrt wird das Interesse der Lernenden geweckt und das Sicherheitsbewusstsein geschärft. Der Versuchsaufbau und die durchzuführenden Schritte sind engmaschig vorgegeben, was eine Durchführung in verschiedenen Leistungsgruppen und Altersstufen ermöglicht. Der Erkenntnisprozess im Modell wird hierbei ebenso durch bereits vorhandene Skizzen unterstützt. Zusätzlich gegebene Tipps ermöglichen ein eigenständiges Erarbeiten der fachlichen Grundlagen. Zur Festigung der erarbeiteten physikalischen Sachverhalte geben die Lernenden in eigenen Worten die Wirkungsweise eines faradayschen Käfigs wieder, indem sie die Frage "Wie schützt uns die Karosserie des Autos bei einem Blitzschlag?" beantworten. Eine Diskussion mit Sitznachbarn, gefolgt von einer zu empfehlenden Plenumsdiskussion mit der Lehrkraft, stellt hierbei sicher, dass die eingezeichneten Schritte mit dem zugrundeliegenden physikalischen Verständnis verknüpft sind. Als Abschlussdiskussion bleibt die offen gestellte Frage, die implizit den Modellcharakter des durchgeführten Versuchs demonstriert und die realweltliche Anknüpfung schafft. Sind ausreichend Elektroskope verfügbar, lässt sich der Versuchsteil als Lernenden-Experiment umsetzen; ansonsten bleibt die Möglichkeit, das Experiment demonstrieren zu lassen. Die Lernenden sollten bereits Vorkenntnisse zur elektrischen Leitfähigkeit von Metallen besitzen. Ist dies nicht der Fall oder muss das vorhandene Wissen aufgefrischt werden, kann der QR-Code gescannt und sich das dort verlinkte Video von Beginn bis Minute 2:00 angesehen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen einen vorgegebenen Versuch nach bildlicher Anleitung durch. zeichnen ihre Beobachtung in vorgegebene Skizzen ein. stellen die Ladungsverteilung graphisch in ebenjenen Skizzen dar und begründen dadurch das Phänomen faradayscher Käfig. bewerten Sicherheitsrisiken in der Realsituation und damit den Modellcharakter des Versuchs. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre naturwissenschaftliche Denkweise, was Ihnen bei der Bewertung medialer Inhalte behilflich sein kann. entnehmen einem Erklärvideo Informationen und nutzen diese zur Erklärung des Phänomens. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paararbeit und erklären in diesem Rahmen ihre Modellbildung. arbeiten (falls möglich) in Kleingruppen zusammen, um den Versuch durchzuführen. arbeiten konstruktiv in Gruppen zusammen und bringen sich aktiv in gemeinsame Aufgaben ein.

  • Physik
  • Sekundarstufe I
Eine junge Schornsteinfegerin steht in einem Klassenraum. Drei Schüler*innen sehen sie gespannt an.

Argumentativ-adressatengerechte Texte schreiben

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Deutsch der Klassen 8–9 vermittelt Schülerinnen und Schülern, wie sie argumentativ-adressatengerechte Texte verfassen. Anhand des Themas schlechte Raumluft lernen sie, Informationen aus einem Expertengespräch zu entnehmen, eigene Positionen zu formulieren und diese zielgruppengerecht zu verschriftlichen. Mithilfe des Arbeitsblatts setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema schlechte Raumluft im Klassenzimmer auseinander. Ausgangspunkt ist eine Alltagsszene in Form eines Klassenchats, in dem eine Schülerin schildert, dass sie müde wird und Kopfschmerzen bekommt. Ein fiktives Expertengespräch mit einer Schornsteinfeger-Meisterin liefert Hintergrundwissen aus dem Handwerk und erklärt die Ursache des Problems: geschlossene Fenster, mangelnder Luftaustausch und dadurch hohe CO₂-Konzentrationen. Die Lernenden erfahren zusätzlich, welche technischen und handlungspraktischen Maßnahmen möglich sind, um das Problem mit schlechter Raumluft zu lösen. Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit steht das Verfassen eines argumentativ-adressatengerechten Textes. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Problem, ordnen ihre Argumente und formulieren überzeugende Lösungsvorschläge für eine definierte Zielgruppe. Mithilfe des Infoblattes lernen die Schülerinnen und Schüler, argumentativ-adressatengerechte Texte zu verfassen: Sie üben Struktur und Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss), wenden das Argumentationsschema (Behauptung – Begründung – Beispiel/Beleg) an und unterscheiden Ursachen, Wirkungen, Lösungsmöglichkeiten sowie Sach-, Erfahrungs- und Appellargumente. Das Infoblatt dient dabei nicht nur als Schreibhilfe für den konkreten Text, sondern auch als wiederverwendbare Vorlage für andere argumentative Aufgaben, wie z. B. in Hausaufgaben, Projekten oder zur Klausurvorbereitung. So können sie es immer wieder als Struktur-Schablone nutzen. Das Planungsblatt ist ein optionales, zusätzliches Arbeitsblatt, das nur gezielt zur Binnendifferenzierung für leistungsschwächere Lerngruppen eingesetzt werden sollte. Bevor die Schülerinnen und Schüler mit dem Verfassen des argumentativ-adressatengerechten Textes beginnen, bearbeiten sie das Blatt in einer separaten Unterrichtsstunde: Sie strukturieren ihre Argumente, legen Adressatinnen und Adressaten sowie den Tonfall fest und skizzieren Lösungsvorschläge. Erst danach formulieren sie den Text aus. So dient das Blatt als schrittweise Schreibhilfe, die den Prozess vereinfacht und die logische Argumentation vorwegnimmt. Am Ende der Einheit präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Texte und reflektieren sie anhand der erarbeiteten Kriterien. So erfahren sie, dass durch gezielte Sprache und überzeugende Argumentation Selbstwirksamkeit und Problemlösungskompetenz entstehen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Verfahren des Erörterns zur Stellungnahme zu einem Problem oder Sachverhalt kennen üben das Verfassen eines adressatengerechten argumentativen Textes und wenden dabei sprachliche Mittel gezielt an, um zu überzeugen. unterscheiden zwischen Ursache, Wirkung und Lösung sowie zwischen Sach-, Erfahrungs- und Appellargumenten. reflektieren, wie Sprache zur Problemlösung beitragen kann, und erkennen, dass sie durch überzeugendes Argumentieren selbst wirksam handeln können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus einem Interviewtext und übertragen sie in eigene Texte. überprüfen und bewerten Quellen kritisch hinsichtlich Inhalt und Verständlichkeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren umwelt- und gesundheitsrelevante Probleme im schulischen Alltag. arbeiten kooperativ im Think-Pair-Share-Format, um Argumente zu sammeln und Texte zu überarbeiten. geben sich gegenseitig konstruktives Feedback zu Struktur, Sprache und Wirkung ihrer Texte. entwickeln Problemlösefähigkeiten und Verantwortungsbewusstsein für gemeinsames Handeln in der Schulgemeinschaft.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I
Eine Gruppe von Oberstufenschülern sitzt in einem Klassenraum und diskutiert.

Argumentieren im gesellschaftlichen Diskurs

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassenstufen 11–13 unterstützt Schülerinnen und Schüler, die Methodik der Argumentation systematisch zu üben und zu vertiefen. Anhand des gesellschaftlich relevanten Themas Bildungswende lernen die Schülerinnen und Schüler Argumenttypen kennen, strukturieren diese nach dem Sanduhr-Prinzip und verfassen eine eigene Stellungnahme. Die Unterrichtseinheit leitet durch die Methodik des Argumentierens, von der Bezeichnung einzelner Argumente hin zum Verfassen einer Stellungnahme und greift dabei nach und nach unterschiedliche Aspekte der Bildungswende und den damit zusammenhängenden Fachkräftemangel auf. Zu Beginn werden mit dem ersten Arbeitsblatt die wichtigsten Argumentationstypen anhand von Definitionen und Beispielen aus dem Themenbereich Bildungsstättenförderung erlernt oder wiederholt. Dieses Wissen wird anschließend mithilfe des Sanduhrprinzips angewendet. Pro- und Kontraargumente zur Fragestellung, ob berufliche und akademische Bildung als gleichwertig angesehen werden sollte, sollen zuerst recherchiert und danach sinnvoll gegliedert werden. In einem nächsten Schritt wird mit dem zweiten Arbeitsblatt die Argumentation eines bestehenden Textes nachvollzogen. Hier wird bereits die sowohl gesellschaftliche als auch persönliche Relevanz des Themas Bildungswende ersichtlich. Anschließend sollen die Schülerinnen und Schüler zu einzelnen Aussagen aus diesem Text Stellung nehmen. Im dritten Teil der Unterrichtseinheit wird die gesellschaftliche und persönliche Dimension der Bildungswende noch einmal in einer Recherche vertieft, um anschließend mithilfe der digitalen Argumentationswippe die erarbeiteten Argumente zu sortieren und zu gewichten. Abschließend wird eine eigene reflektierte Stellungnahme verfasst. Dabei helfen den Lernenden sowohl das Wissen aus der Unterrichtseinheit als auch eine zur Verfügung gestellte Checkliste. Die Bildungswende bildet den thematischen Rahmen für die gesamte Unterrichtseinheit. Einerseits knüpft die Unterrichtseinheit so direkt an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an, die bald selbst vor der Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium stehen und durch dieses Material dafür relevante Informationen recherchieren, bewerten und abwägen. Andererseits erlaubt das Material einen weiteren gesellschaftlichen Blick auf das Thema und ermöglicht die Auseinandersetzung mit Fragen der Chancengerechtigkeit , Fachkräftesicherung und Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Motiviert durch diese Themen schulen die Schülerinnen und Schüler stufenweise ihre Argumentationskompetenz und damit einen zentralen Kompetenzbereich des Deutschunterrichts in der Sekundarstufe II. Der Aufbau These-Argument-Beispiel/Beleg ist seit der Sekundarstufe I bekannt und wird nun durch die systematische Verknüpfung und Vertiefung von Sach- und Anwendungswissen, Analyse- und schriftlicher produktiver Argumentationskompetenz (ggf. mündlicher Diskurskompetenz) als vertiefende Methode in eine gesellschaftlich-politische Handlungskompetenz überführt. Als Lehrkraft sollte vor dieser Unterrichtseinheit geklärt werden, mit welchen technischen Geräten die Schülerinnen und Schüler auf die Rechercheseiten zugreifen können. Optimalerweise nutzen die Schülerinnen und Schüler Tablets, mit denen sie dann direkt die QR-Codes scannen können. Ebenfalls sollte man sich als Lehrkraft mit der Webseite der Argumentationswippe vertraut machen, die die Schülerinnen und Schüler digital nutzen sollen, um mögliche Fragen beantworten zu können. Die Unterrichtseinheit bietet neben Phasen im Plenum auch immer wieder die Möglichkeit, sich in Einzelarbeit intensiv oder in Paararbeit kooperativ mit Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten unterschiedliche Gesichtspunkte des Themas Bildungswende und ordnen diese in gesellschaftliche, bildungspolitische und persönliche Kontexte ein. unterscheiden zwischen unterschiedlichen Argumenttypen. bewerten unterschiedliche Argumente zum Thema. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Strategien der Textanalyse und Erschließung des Argumentationsaufbaus an. nutzen Methoden wie das Sanduhrprinzip, um Argumente sinnvoll zu sortieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mithilfe von QR-Codes auf seriösen Webseiten. prüfen Informationen auf Zuverlässigkeit und Intention im Sinne der Aufgabenstellung. nutzen digitale Tools (Argumentationswippe) zur Strukturierung, Speicherung und Präsentation von erarbeiteten Informationen. diskutieren ggf. wie Digitalisierung unterschiedliche Bildungswege beeinflusst und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sich gegenseitig unterstützend in Paar- oder Gruppenarbeiten. diskutieren respektvoll unterschiedliche Argumente, hören einander zu und beziehen sich aufeinander. reflektieren ihre eigenen Bildungswege im gesellschaftlichen Kontext.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II