Leben ohne Handwerk? Unmöglich!

Brot beim Bäcker oder ein Stück Gebäck beim Konditor. Eine Brille anfertigen. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach planen und installieren. Verschmutzte Textilien reinigen. Was wären die Welt oder unser Alltag ohne das Handwerk und die Vielfalt der Handwerksberufe? Hier wird gebaut, modernisiert, repariert, beraten, ausgebildet und der Fortschritt vorangetrieben.

Und damit nicht genug. Denn erst recht für die Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen wie demografischer Wandel, Energiewende oder Klimaschutz braucht es das Handwerk. Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit Ressourcen waren und sind schon immer Teil der DNA von Handwerkerinnen und Handwerkern: Sie setzen Materialien sparsam ein, machen alles energieeffizient, reparieren und restaurieren. Nachhaltigkeit im Handwerk bedeutet aber auch, dass Betriebe oft über Generationen hinweg geführt, Wissen und Fertigkeiten weitergegeben werden und so nicht verloren gehen.

Symbiose von Tradition und Innovation

Trotz aller Traditionen ist das Handwerk alles andere als rückwärtsgewandt. So machen technischer Fortschritt und Digitalisierung auch vor den Werkstatttüren nicht halt. Drohnen, 3-D-Drucker, VR-Anwendungen oder komplexe Simulationsprogramme werden zunehmend zu selbstverständlichen Arbeitsgeräten – neben der klassischen Werkbank. So ist von den Handwerkinnen und Handwerkern nicht nur Geschick, sondern auch digitale Kompetenz, technisches Verständnis und eine Offenheit für Neuerungen und Innovationen gefragt, die sie in ihrer Arbeit selbst aktiv mitgestalten und weiter voranbringen. Denn oftmals sind es nicht Forschungseinrichtungen oder Innovations-Labore, sondern das Handwerk selbst, das neue Materialien, Technologien und Verfahren entwickelt, erprobt und als zukunftsweisende Innovationen zur Marktreife bringt. Schon in der Ausbildung können junge Menschen an diesem Prozess teilhaben und ihn aktiv mitgestalten. Sie können eigene bereits in der Schule erworbene Kompetenzen erweitern, praktisch erproben und dabei gleichzeitig einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu Fortschritt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten.

Grundlegende Materialien rund um das Thema Handwerk

Diese Rubrik bündelt die übergeordneten Materialien des Handwerks. Dabei stehen vor allem grundlegende Fragestellungen im Mittelpunkt.

  • Welche Rolle hat das Handwerk im volkswirtschaftlichen Gesamtgefüge?
  • Was kennzeichnet die berufliche Bildung und warum gilt sie als Erfolgsmodell?
  • Inwieweit leistet das Handwerk einen Beitrag zu den topaktuellen Themen Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung oder Mobilität?
  • Welche Ideen und Konzepte gibt es, diese weiter voranzutreiben?
  • Welche Rolle haben Frauen im Handwerk und welchen Anteil haben sie am Erfolg von Handwerksbetrieben?
  • Wie sieht das Handwerk der Zukunft aus?

Jede Unterrichtseinheit bietet neben Arbeitsblättern auch einen detaillierten Ablaufplan und Hinweise zum Lehrplanbezug sowie den zu fördernden Fach-, Medien- und Sozialkompetenzen. Fachartikel flankieren die Unterrichtseinheiten. Sie liefern interessante und wertvolle Sachinformationen aus der Welt des Handwerks und können als Vorbereitung für den Unterricht oder als Recherchematerial genutzt werden.

Neue Unterrichtseinheiten und Fachartikel kommen regelmäßig hinzu.

​Challenging gender roles in the world of work

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 11–13 sensibilisiert Schülerinnen und Schülern für Geschlechterstereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl, indem sie diese analysieren und dekonstruieren. Sie erschließen die Entstehung und Wirkung von geschlechterbezogenen Klischees, vergleichen Daten zur Geschlechterverteilung diverser Arbeitsbereiche in Deutschland und dem Vereinigten Königreich und werten Erfahrungsberichte aus. Sie untersuchen Image-Kampagnen und entwickeln eine eigene Kampagne, um Geschlechterstereotypen abzubauen. Die Unterrichtseinheit „Gender roles in the world of work - analysing and challenging stereotypes" verbindet die Themen „Gender Issues" und „The World of Work" mit Fragen zu Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk. Leitfrage ist, wie Stereotype entstehen, sich auf dem Arbeitsmarkt zeigen und abgebaut werden können. Die Einheit eignet sich besonders für die gymnasiale Oberstufe. Die Materialien fördern zentrale Kompetenzen des Englischunterrichts: Analysieren, Vergleichen, Diskutieren, Präsentieren und argumentatives Schreiben. Unterschiedliche Sozialformen und Aufgabenformate unterstützen selbstständiges und kooperatives Lernen. Kreative Transferaufgaben stärken Problemlösefähigkeit und adressatengerechtes Präsentieren. Die drei Arbeitsblätter folgen einem aufeinander aufbauenden Lernprozess. Zunächst reflektieren die Schülerinnen und Schüler Vorstellungen von „typischen Männer- und Frauenberufen" und untersuchen anhand von Videos, wann und wie Geschlechterstereotype entstehen und wirken. Historische und aktuelle Beispiele aus dem Handwerk erweitern die Perspektive. Anschließend analysieren sie Statistiken aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, Fachtexte und persönliche Erfahrungsberichte. Dabei untersuchen sie, wie sich Stereotype in der Arbeitswelt und bei der Berufswahl zeigen und welche individuellen sowie strukturellen Barrieren entstehen können. Im dritten Teil analysieren sie Kampagnen, entwickeln eine eigene Imagekampagne für geschlechtsuntypische Handwerksberufe und reflektieren die Verantwortung verschiedener Akteurinnen und Akteure beim Abbau von Stereotypen. Die Unterrichtseinheit verbindet sprachliches Lernen mit gesellschaftlicher Bildung und Medienkompetenz. Sie unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, Rollenbilder kritisch zu hinterfragen, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu reflektieren und die Bedeutung von Diversität zu erkennen. Die Unterrichtseinheit greift mit den Themen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Chancengleichheit und Fachkräftesicherung im Handwerk eine gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Fragestellung auf. Sie knüpft an die Bildungspläne der gymnasialen Oberstufe im Fach Englisch an, insbesondere an die Themenfelder „Gender Issues" und „The World of Work". Anhand englischsprachiger Materialien entwickeln die Schülerinnen und Schüler kommunikative Kompetenzen und reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen kritisch. Das Thema hat einen hohen Gegenwarts- und Lebensweltbezug, da Jugendliche täglich mit Geschlechterrollen und Stereotypen in sozialen Medien, Werbung und ihrem persönlichen Umfeld konfrontiert werden. Zugleich besitzt es Zukunftsbedeutung: Fachkräftesicherung, Chancengleichheit und Diversität prägen zunehmend gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebens- und Berufswegen trägt dazu bei, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und berufliche Möglichkeiten unabhängig von traditionellen Rollenbildern wahrzunehmen. Ziel ist es, Informationen auszuwerten, Perspektiven zu vergleichen und den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl, ungleicher Repräsentation und Fachkräftesicherung kritisch zu beurteilen. Durch die Analyse von Vorbildern und Kampagnen sowie die Entwicklung einer eigenen Imagekampagne übertragen die Lernenden ihre Erkenntnisse auf konkrete Handlungssituationen. Eine abschließende Schreibaufgabe thematisiert die Verantwortung von Familie, Freundeskreis, Schule, Betrieben, Medien und Einzelpersonen beim Abbau von Stereotypen. Methodisch folgt die Einheit einem kompetenz- und handlungsorientierten Ansatz. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit fördern selbstständiges und kooperatives Lernen sowie vielfältige Sprechanlässe. Statistiken, Fachtexte, Interviews, historische Beispiele, Kampagnen und Social-Media-Beiträge ermöglichen einen multiperspektivischen Zugang und stärken Analyse-, Bewertungs- und Argumentationskompetenz. Der Gestaltungsauftrag fördert kreatives Arbeiten, Transfer und adressatengerechte Kommunikation. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse zur Beschreibung und Auswertung von Statistiken sowie sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Begründen und Diskutieren. Sprachliche Hilfen und strukturierte Aufgabenformate unterstützen den Kompetenzaufbau und erleichtern den Umgang mit den Materialien. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und vergleichen authentische englischsprachige Texte, Statistiken, Interviews, Kampagnen und Informationsmaterialien zum Themenfeld Gender Issues und The World of Work. ​​beschreiben, erklären und bewerten den Zusammenhang zwischen Geschlechterstereotypen, Berufswahl und Fachkräftesicherung im Handwerk anhand evidenzbasierter Argumente.​ ​​entwickeln begründete eigene Positionen zu gesellschaftlichen Fragestellungen und vertreten diese adressatengerecht in mündlicher und schriftlicher Form.​ ​​wenden themenspezifischen englischen Wortschatz sowie geeignete sprachliche Mittel zum Beschreiben, Vergleichen, Diskutieren, Argumentieren und Präsentieren sicher an.​ Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​analysieren, bewerten und reflektieren unterschiedliche analoge und digitale Medienformate (z. B. Kampagnen, Social-Media-Beiträge, Statistiken und Informationsmaterialien) hinsichtlich ihrer Informations- und Überzeugungsfunktion.​ ​​bewerten Informationen aus authentischen Quellen kritisch und nutzen diese zur Entwicklung eigener evidenzbasierter Argumentationen.​ ​​reflektieren den Einfluss medial vermittelter Geschlechterstereotype auf Wahrnehmung, Berufswahl und gesellschaftliche Rollenbilder.​ ​​gestalten auf Grundlage authentischer Materialien eine eigene zielgruppenorientierte Image-Kampagne zur Erweiterung geschlechterunabhängiger Berufswahlen und setzen dabei geeignete Gestaltungs- und Kommunikationsstrategien ein.​ Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​entnehmen Informationen aus unterschiedlichen Textsorten und Darstellungsformen, strukturieren diese und setzen sie in Beziehung zueinander.​ ​​vergleichen, analysieren und bewerten authentische Materialien mithilfe geeigneter Strategien der Text-, Bild- und Datenanalyse.​ ​​entwickeln auf Grundlage ihrer Analyse eigene Lösungsansätze und übertragen ihre Erkenntnisse auf neue Handlungssituationen.​ ​​präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht, begründen ihre Entscheidungen nachvollziehbar und reflektieren den eigenen Lernprozess.​ Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ​​arbeiten kooperativ in Partner- und Gruppenarbeitsphasen zusammen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsprozesse.​ ​​tauschen unterschiedliche Sichtweisen respektvoll aus und setzen sich konstruktiv mit anderen Positionen auseinander.​ ​​reflektieren gesellschaftliche Vielfalt sowie unterschiedliche Lebens- und Berufsperspektiven und entwickeln Offenheit gegenüber verschiedenen Rollenbildern.​ ​​geben wertschätzendes Feedback, begründen ihre Einschätzungen sachlich und berücksichtigen unterschiedliche Perspektiven bei der Bewertung von Arbeitsergebnissen.​

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

​Exercices interactifs sur la candidature​

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Französisch der Klassen 8–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse, um sich auf eine Bewerbung für ein Praktikum in Frankreich vorzubereiten. Sie üben Wortschatz zur Jobsuche und Bewerbung, erschließen den Aufbau eines Anschreibens und eines Lebenslaufes und wenden das conditionnel présent an. Dabei ordnen sie Bestandteile einer Bewerbung zu und überprüfen Angaben zu einem französischen Lebenslauf. Die interaktive Übung umfasst acht H5P-Aufgaben rund um die Bewerbung für ein Praktikum und die Verwendung des conditionnel présent. Die Schülerinnen und Schüler erweitern zunächst ihren Wortschatz zu Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf und wenden ihn in Zuordnungs- und Lückentextaufgaben an. Anschließend bilden und verwenden sie das conditionnel présent in einfachen Sätzen und erkennen, dass man damit Wünsche und höfliche Bitten ausdrücken kann. Zum Abschluss ordnen die Schülerinnen und Schüler die Bestandteile eines französischen Bewerbungsschreibens, suchen passende Kompetenzadjektive und erschließen mithilfe von Hotspots Aufbau und Inhalte eines französischen CV. Wahr-/Falsch-Aufgaben sichern die Erkenntnisse und unterstützen den Transfer auf eine eigene Bewerbung. Aufgabe 1: Die Schülerinnen und Schüler ordnen zentrale Vokabeln rund um das Thema Bewerbung der jeweiligen Übersetzung zu. Aufgabe 2: Die Schülerinnen und Schüler ergänzen einen Lückentext zum Bewerbungsprozess mit passenden Wörtern und üben somit das Vokabular kontextgebunden zu verwenden. Aufgabe 3: Die Schülerinnen und Schüler bringen die Bestandteile eines französischen Anschreibens in die richtige Reihenfolge. Aufgabe 4: Die Schülerinnen und Schüler finden in einem Wortgitter französische Adjektive, die persönliche Kompetenzen beschreiben. Aufgabe 5: Die Schülerinnen und Schüler geben durch Wahr-/Falsch Aussagen an, wann und wie das conditionnel présent verwendet wird. Aufgabe 6: Die Schülerinnen und Schüler bilden und verwenden Formen des conditionnel présent in Sätzen zum Thema Bewerbung. Aufgabe 7: Die Schülerinnen und Schüler erschließen Aufbau und Inhalte eines französischen CV mithilfe von Hotspots und lernen so frankreichspezifische Besonderheiten des CVs kennen. Aufgabe 8: Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen über den französischen CV mithilfe von Wahr-/Falsch-Aufgaben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zentralen Wortschatz rund um Praktikumsbewerbung, Anschreiben und Lebenslauf verstehen und anwenden. können ein begrenztes Inventar sprachlicher Mittel funktional einsetzen. können Formen des conditionnel présent bilden und in einfachen Sätzen verwenden und somit Wünsche, Absichten und höfliche Bitten ausdrücken. können typische Phrasen und Bestandteile eines französischen Bewerbungsschreibens erkennen, ordnen und verwenden. können zentrale Rubriken eines französischen CV erschließen und Informationen in Ausbildung und Erfahrungen antichronologisch einordnen. können persönliche Kompetenzen und Interessen auf Französisch benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können digitale Übungs- und Testaufgaben zum selbstgesteuerten und systematischen Sprachtraining einsetzen. können verschiedene interaktive H5P-Aufgaben sicher bedienen und Navigations- sowie Feedbackelemente nutzen. können digitale Informationen aus einem CV gezielt entnehmen und für die Bearbeitung nutzen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Aufgabenformate (Zuordnen, Lückentext, Sortieren, Wortsuchgitter, Wahr/Falsch und Hotspots) zielgerichtet bearbeiten. können aus unmittelbarem Feedback Fehler erkennen und sprachliche Strukturen selbstständig korrigieren. Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie Unterschiede zwischen einer deutschen und französischen Bewerbung feststellen. erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie in elementaren formellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Préparer son dossier de candidature

Das Arbeitsblatt für das Fach Französisch der Klassen 8–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern, wie eine Bewerbung für ein Praktikum in Frankreich aufgebaut ist. Sie analysieren eine Stellenanzeige einer französischen Bäckerei und erstellen ein eigenes Anschreiben sowie einen Lebenslauf. Dabei wiederholen und verwenden sie das conditionnel présent. Mithilfe dieses Arbeitsblattes lernen die Schülerinnen und Schüler die Bestandteile einer französischen Bewerbung, die damit verbunden wichtigsten Vokabeln sowie das conditionnel présent kennen. Die Schülerinnen und Schüler werden in das Thema eingeführt, indem sie sich die Informationen einer französischen Praktikumsanzeige mithilfe der visuellen Gestaltung sowie einiger Vokabelhilfen erschließen und auf diese mittels einer Bewerbung reagieren zu können. Zentral ist somit die Frage, wie man eine Stellenanzeige versteht, welche Informationen sie bereithält und wie man Wünsche hinsichtlich eines dort verübten Praktikums mithilfe des conditionnel présent ausdrücken kann. Um die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, üben sie die Bildung des conditionnel présent direkt in einer thematisch eingebundenen Übung. Um die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, sich selbst auf eine solche Stelle zu bewerben, wird ihnen anschließend ein exemplarisches Anschreiben präsentiert, das sie analysieren und als Vorlage für eine eigene Bewerbung bei einer Stellenausschreibung aus dem französischen Handwerk nehmen. Abschließend verfassen die Schülerinnen und Schüler zu dieser Ausschreibung einen eigenen Lebenslauf, nachdem sie eine Vorlage zur Orientierung sowie Formulierungshilfen erhalten haben. Der sehr praktische Bezug bietet eine Hilfe für die Schülerinnen und Schüler und motiviert sie, sich auf die angebotene Stelle zu bewerben. Landeskundliche Aspekte werden ebenfalls aufgeführt, um den Schülerinnen und Schülern weiterführende Besonderheiten der französischen Bewerbung zu vermitteln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können eine Stellenanzeige für ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb verstehen (Rezeption/ Lesen). typische Phrasen einer französischen Bewerbung verstehen (Rezeption/ Lesen). wichtige Bestandteile eines Anschreibens und eines Lebenslaufs verstehen und erkennen (Rezeption/ Lesen). ein Anschreiben und einen Lebenslauf verfassen unter Berücksichtigung der formspezifischen Vorgaben in Frankreich (Produktion/ Schreiben). typische Phrasen einer französischen Bewerbung zielgerichtet verwenden (Sprachliche Mittel einsetzen). das conditionnel présent bilden und situationsgerecht anwenden (Sprachliche Mittel einsetzen). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können authentische französische Medien verstehen und verarbeiten. ein eigenes Anschreiben sowie einen eigenen Lebenslauf verfassen. Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie Unterschiede zwischen einer deutschen und französischen Bewerbung feststellen. erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie in elementaren formellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I
Nahaufnahme eines beleuchteten Globus mit Fokus auf Europa, auf dem Länder wie Frankreich, Deutschland und weitere europäische Staaten in verschiedenen Farben dargestellt sind.

La mobilité européenne dans le monde du travail

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klassen 11-12 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Möglichkeiten einer deutsch-französischen Mobilität im Rahmen einer Ausbildung. Es werden der organisatorische Rahmen sowie Chancen und Herausforderungen eines Aufenthaltes im Nachbarland behandelt. Authentische Materialien wie Erfahrungsberichte fördern Sprachmittlung und vertiefen die Anwendung des subjonctif. Anhand eines authentischen französischsprachigen Grundlagentextes zur Situation des Handwerks und zur europäischen Mobilität von Auszubildenden in Frankreich setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Chancen, Herausforderungen und dem organisatorischen Rahmen eines Ausbildungsaufenthalts im Zuge der Ausbildung im Nachbarland auseinander. Es wird somit ein Gegenbeispiel zum landläufig bekannten Auslandssemester während des Studiums gezeigt. Dazu recherchieren und strukturieren die Lernenden Informationen zu konkreten Aspekten des Mobilitätsprogramms, setzen sich mit der Bedeutung des Handwerks auseinander, lernen Beispiele und Erfahrungsberichte aus verschiedenen Handwerksbetrieben kennen, vergleichen die deutsche und französische Ausbildungspraxis und bereiten beispielhaft ein Auslandspraktikum im französischen Handwerk vor. Ergänzt wird dies methodisch durch Erfahrungsberichte deutscher Auszubildender, die die Schülerinnen und Schüler sprachmitteln, sowie durch ein Video (dt./frz.), in dem ein konkretes Projekt sowie dessen Nutzen vorgestellt werden. Sprachlich bedienen die Schülerinnen und Schüler sich dazu des Subjonctif und wiederholen das Verfassen einer formellen Mail. Schließlich wird auch die Mündlichkeit gefördert, indem die Schülerinnen und Schüler sich auf ein mögliches Gespräch mit einem Arbeitgeber vorbereiten und in einem Kugellager zu unterschiedlichen Aspekten der europäischen Mobilität äußern. So diskutieren sie abschließend, ob Mobilität in der beruflichen Bildung eine Chance für sie selbst und für alle ist. Besonders geeignet ist die Unterrichtseinheit damit für eine Kooperation mit der Berufsorientierung. Das Thema der europäischen Mobilität – nicht nur für Studierende, sondern auch für Auszubildende – ist im 21. Jahrhundert von entscheidender Bedeutung, da Europa eine politische wie auch wirtschaftliche und kulturelle Einheit darstellt und dies auch für künftige Generationen angesichts weltweiter Herausforderungen erstrebenswert ist. Einzubetten ist das Thema im hessischen Lehrplan in "Le monde du travail (débuter dans le monde du travail/choisir ses études et son métier)". Inhaltlich sind dies die Digitalisierung des Arbeitsumfelds sowie Mobilität. Dazu verschaffen sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über Möglichkeiten und Realität der beruflichen Mobilität in Frankreich und Europa und diskutieren diese. Sprachlich geht es zunächst um die Rezeption eines authentischen französischen Textes zur Organisation, zu Zielen und Vorteilen eines Auslandsaufenthalts. Der Fokus liegt danach auf der sprachlichen Produktion, zum einen mündlich, indem die Schülerinnen und Schüler positive Aspekte sowie Chancen und Grenzen der europäischen Mobilität, zu zweit, im Plenum und im Kugellager diskutieren. Zum anderen produzieren sie einen eigenen Text, indem sie eine formale Mail an ihren (fiktiven) Arbeitgeber verfassen und darin ihren eigenen Standpunkt vertreten. Dazu bedienen sie sich des Subjonctif, um eigene Wünsche und Zweifel auszudrücken. Nötige Informationen recherchieren sie eigenständig im Internet und in einem Video, dessen Inhalte sie ins Französische sprachmitteln. Möglicherweise werden Hilfen bei der Sprachmittlung benötigt, z. B. in Form eines Wörterbuchs (auch online), oder beim Verfassen einer formalen Mail oder dem Subjonctif. Zu diesem Zweck gibt es zu Arbeitsblatt 2 zwei Hilfen. Vorkenntnisse sind nicht weiter nötig, da die europäische Mobilität als in sich abgeschlossenes Thema behandelt werden kann. Methodisch ist es relevant, dass die Schülerinnen und Schüler von der Einzel- zur Partnerarbeit zum Plenum voranschreiten, weil dadurch gewährleistet wird, dass sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen (Think), rückversichern können und so sprachliche wie inhaltliche Sicherheit erlangen (Pair) sowie richtige und wichtige Erkenntnisse für sich persönlich sichern (Share). Das simulierte Gespräch zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Auszubildender bzw. Auszubildendem sowie die formale Mail sollen dabei möglichst realistisch wirken, um die Schülerinnen und Schüler durch den Lebensweltbezug zu motivieren und ihnen konkrete Hilfen an die Hand zu geben, falls sie sich tatsächlich für solch einen Auslandsaufenthalt entscheiden. Das Kugellager trägt seinen Teil dazu bei, indem die Schülerinnen und Schüler mögliche Diskussionen mit Familie, Freunden und Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber proben, indem sie in zwei Kreisen immer zu zweit einander gegenübersitzen und etwa 1-2 Minuten pro These mit einem Partner bzw. einer Partnerin über eben diese diskutieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten auseinander: débuter dans le monde du travail choisir ses études et son métier faire fâce aux défis professionnels Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können … Daten und Informationen recherchieren, nennen und bewerten. Textproduktion Die Schülerinnen und Schüler können … Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren. Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen unter Beachtung der wesentlichen Konventionen der jeweiligen Textsorten. Sprechen – an Gesprächen teilnehmen Die Schülerinnen und Schüler können … verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um zum Beispiel ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen. auf Aussagen anderer Sprecher/innen eingehen, sich auf Gesprächspartner/innen einstellen und ein Gespräch beenden. zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen. Textrezeption / Lesen Die Schülerinnen und Schüler können … komplexe authentische Texte im Sinne eines erweiterten Textbegriffs (nicht-fiktionale Texte, Hörsehtexte) erschließen. die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und/oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen. Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können … wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Auf Spurensuche durch die Stadt im Mittelalter

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Geschichte der Klassen 5–7 ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen und handlungsorientierten Zugang zum Leben in der mittelalterlichen Stadt. Mithilfe einer historischen Stadtkarte von Nürnberg erkunden sie typische Handwerkergassen, den Marktplatz sowie die Rolle von Zünften und Berufen. Interaktive Hotspots, Lückentexte und Zuordnungsaufgaben fördern das selbstständige Lernen und unterstützen das Verständnis von Stadtstruktur, Orientierung und sozialer Ordnung im Mittelalter. Die interaktive Anwendung besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten H5P-Übungen, die flexibel im Unterricht eingesetzt werden können. Die einzelnen Übungen greifen zentrale Aspekte des mittelalterlichen Stadtlebens auf. Im Mittelpunkt steht das Handwerk in der mittelalterlichen Stadt . Durch die Arbeit mit einer historischen Stadtkarte exemplarisch am Beispiel von Nürnberg lernen die Schülerinnen und Schüler, wie eng Berufsalltag, Stadtstruktur und Orientierung miteinander verbunden waren. Interaktive Hotspots ermöglichen es, einzelne Orte wie den Markt oder typische Handwerkergassen gezielt zu erschließen. Ergänzende Aufgabenformate sichern das Verständnis und fördern die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Die Anwendung eignet sich besonders für heterogene Lerngruppen, da sie durch visuelle Unterstützung, klare Aufgabenstellungen und unmittelbares Feedback auch leistungsschwächeren Lernenden einen niedrigschwelligen Zugang ermöglicht. Darüber hinaus ist die Übung ideal für selbstständiges Arbeiten, Stationenlernen, Vertretungsstunden oder Hausaufgaben geeignet. Die automatische Auswertung der interaktiven Aufgaben unterstützt die Selbstkontrolle und stärkt eigenständiges Lernen. Die Aufgaben Aufgabe 1: Auf Grundlage eines Terra-X-Videos vertiefen die Lernenden ihr Wissen zu Stadtentwicklung, Zünften, Berufen und Orientierung in der mittelalterlichen Stadt. Wahr-Falsch-Aussagen dienen der Wiederholung zentraler Inhalte und können sowohl im Unterricht als auch als Hausaufgabe eingesetzt werden. Aufgabe 2: Anhand einer historischen Stadtkarte exemplarisch am Beispiel von Nürnberg erkunden die Schülerinnen und Schüler Orte des städtischen Lebens. Interaktive Hotspots erläutern die Bedeutung des Marktplatzes sowie typische Handwerkergassen (z. B. Schmidtgasse, Weissgerbergasse, Bindergasse). Die Lernenden erfahren exemplarisch, warum bestimmte Handwerke räumlich getrennt waren und wie Faktoren wie Brandgefahr, Geruchsbelastung oder Nähe zum Wasser die Stadtstruktur beeinflussten. Aufgabe 3: In einem interaktiven Lückentext sichern die Lernenden ihr Wissen aus der Anwendung 1 und 2 zu Handwerkergassen, Markt und Orientierung in der mittelalterlichen Stadt. Die Aufgabe greift zentrale Begriffe aus dem Video sowie aus der Hotspot-Anwendung auf. Aufgabe 4: Die Lernenden ordnen mittelalterliche Handwerksberufe ihren heutigen Entsprechungen zu. Dabei erkennen sie Kontinuitäten und Veränderungen von Berufen im historischen Vergleich. Die Anwendung fördert das Verständnis für historischen Wandel und schafft Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Aufgabe 5: Anwendung 5 nimmt die Rolle von Frauen und Männern im Handwerk in den Blick und vergleicht das Mittelalter mit der Gegenwart. Die Lernenden ordnen die Aussagen zu und erkennen. Dabei wird deutlich, wie sich Rollenbilder verändert haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Aufbau mittelalterlicher Städte anhand von Handwerkergassen. begründen, warum bestimmte Handwerke an bestimmten Orten der Stadt angesiedelt waren (z. B. Brandgefahr, Geruch, Nähe zum Wasser). ordnen Handwerker der Bürgerschicht innerhalb der mittelalterlichen Ständeordnung zu. erkennen soziale Unterschiede innerhalb des Handwerks (Meister, Gesellen, Lehrlinge). vergleichen ausgewählte mittelalterliche Handwerksberufe mit heutigen Berufen. vergleichen die mittelalterliche Rolle der Frau mit heutigen Strukturen. Methodenkompetenz entnehmen Informationen aus historischen Karten, erklärenden Texten und Videos. sichern ihr Wissen durch Lückentexte, Zuordnungsaufgaben sowie automatische Auswertungen. nutzen visuelle Darstellungen (z. B. Karten, Pyramidenmodelle) zur Strukturierung von Informationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig mit digitalen Lernangeboten. nutzen digitale Rückmeldesysteme zur Selbstkontrolle. reflektieren ihren Lernstand anhand automatischer Auswertungen und passen ihre Lernstrategien eigenständig an. erweitern ihre Medienerfahrung durch den Umgang mit interaktiven Karten, Videos und digitalen Übungsformaten.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Konjunkturpolitik interaktiv – Wirtschaft verstehen

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 12 vermittelt den Schülerinnen und Schülern komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge. Das Selbstlernangebot – bestehend aus interaktiven Grafiken, Karikaturanalyse und Lückentexten – macht Grundlagen wie konjunkturelle Schwankungen, Konjunkturzyklen oder Indikatoren wie Inflation und Kurzarbeit anhand von Beispielen aus dem Wirtschaftsbereich Handwerk greifbar und verständlich. Die interaktive h5p-Anwendung ist als " Interactive Book" konzipiert. Dies ermöglicht es, komplexe Inhalte durch eine Kombination aus interaktiven Grafiken, Übungen, Karikaturanalyse und Quizformaten zu erschließen. Besonders für den binnendifferenzierten Unterricht geeignet, unterstützt sie leistungsschwächere Gruppen durch visuelle und spielerische Elemente. Dabei hervorzuheben ist das Kapitel „Die Konjunkturbäckerei“, das die Karikatur aus Arbeitsblatt 1 der flankierenden Unterrichtseinheit Konjunktur und Konjunkturpolitik – Wirtschaft im Wandel am Beispiel des Handwerks digital aufbereitet. Durch Hotspots, die gezielt einzelne Bildelemente erklären, eignet sich dieser Teil für Lernende oder Gruppen mit geringer Erfahrung im Umgang mit komplexeren Darstellungsformen. Die digitale Umsetzung ermöglicht damit eine Binnendifferenzierung und erleichtert den Zugang zur Analyse. Darüber hinaus eignet sich die interaktive Anwendung ideal für Homeschooling, Hybridunterricht oder als Hausaufgabe, da Lernende die Inhalte eigenständig und im eigenen Tempo bearbeiten können. Durch die automatische Auswertung der interaktiven Übungen erhalten die Lernenden zudem unmittelbares Feedback, was selbstständiges Lernen gezielt stärkt. Die Kapitel Kapitel 1: Einführung: Die Lernenden erhalten einen Einstieg in das Thema „Konjunktur und Handwerk“. Das Kapitel erläutert den thematischen Rahmen. Kapitel 2: Konjunkturzyklus im Handwerk: Anwendung 1: Image Hotspot : Mithilfe einer interaktiven Grafik erkunden die Lernenden die vier Phasen des Konjunkturzyklus. Durch das Anklicken der Hotspots erhalten sie verständliche Erläuterungen zu Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession) und Tiefphase (Depression) – jeweils mit konkretem Bezug zum Handwerk. Anwendung 2: Matching-Übung : In einem Memory-Spiel ordnen die Lernenden zentrale Fachbegriffe ihren Definitionen zu. Die Aufgabe festigt wirtschaftliche Grundbegriffe. Kapitel 3: "Die Konjunkturbäckerei" – Karikaturanalyse: Die Karikatur wird durch interaktive Hotspots erschlossen. Die Lernenden klicken einzelne Bildelemente an und erhalten Erklärungen zu Problemlagen, die das Handwerk u. a. betrifft (z. B. Energiekosten, Fachkräftemangel, Inflation). Dieses Kapitel eignet sich besonders zur Binnendifferenzierung für leistungs­schwächere Lernende, da es die Karikaturanalyse aus Arbeitsblatt 1 digital unterstützt und das Verständnis erleichtert. Kapitel 4: Inflation und Konjunktur: Anwendung 1: Erklärvideo: Ein Explainity-Video führt auf anschauliche Weise in das Thema Inflation ein und erläutert Ursachen, Abläufe und Folgen. Anwendung 2: Lückentext: Die Lernenden ergänzen zentrale Begriffe in einem Drag-and-Drop-Lückentext. Dabei wiederholen sie die Zusammenhänge zwischen Inflation, Kostenentwicklung, Nachfrage und wirtschaftlicher Stabilität. Kapitel 5: Kurzarbeit im Konjunkturzyklus: Ein Fill-in-the-Blanks-Text thematisiert, wie Kurzarbeit als konjunkturpolitisches Instrument funktioniert. Die Lernenden erschließen Vorteile und Nachteile sowie den Einsatz in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Kapitel 6: Zusammenfassung & Reflexion: Ein abschließender Fragenblock wiederholt und überprüft das erworbene Wissen. Die Lernenden wählen richtige Antworten zu Konjunkturzyklen, Handwerksbezug, konjunkturpolitischen Maßnahmen oder wirtschaftspolitischen Zielen. Das Kapitel eignet sich zur Wissensüberprüfung und Selbstkontrolle. Kapitel 7: Auswertung: Das systemgenerierte Auswertungskapitel fasst die Ergebnisse aller Aufgaben zusammen und zeigt den individuellen Lernfortschritt an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die vier Phasen des Konjunkturzyklus (Expansion, Boom, Rezession und Depression) und deren Auswirkungen auf Handwerksbetriebe. beschreiben wirtschaftliche Zusammenhänge wie Energiekosten, Fachkräftemangel und Inflation und deren Folgen für Betriebe und Verbraucherinnen und Verbraucher. analysieren staatliche Maßnahmen der Konjunkturpolitik (z. B. Investitionsprogramme, Kurzarbeit) und deren Ziele. ordnen Fachbegriffe wie "Fiskalpolitik", "Inflation" den richtigen Definitionen und Beispielen zu. übertragen wirtschaftliche Theorien auf Praxisbeispiele aus dem Handwerk (z. B. Bäckerei, Handwerksbetriebe allgemein). erkennen ökonomische Wechselwirkungen (z. B. Nachfrage, Preisentwicklung, Beschäftigung). deuten wirtschaftsbezogene Darstellungen wie Karikaturen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen strukturierende Methoden zur Informationsentnahme aus Grafiken, Videos und Texten. erschließen komplexe Darstellungen durch schrittweise Analyse einzelner Elemente (z. B. Hotspots in Grafiken oder Karikaturen). strukturieren Informationen, indem sie Lückentexte ergänzen und Begriffe den passenden Kontexten zuordnen. überprüfen ihr Wissen durch Quizfragen und automatische Auswertungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig mit einem digitalen Lernangebot. nutzen digitale Rückmeldesysteme zur Selbstkontrolle. reflektieren ihren Lernstand anhand automatischer Auswertungen und passen ihre Lernstrategien eigenständig an.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II
Gesichtshälften einer jungen und einer älteren Frau nebeneinander – Symbol für verschiedene Generationen

Demografie im Wandel – Zukunft des Sozialstaates

Kopiervorlage

Die Arbeitsblätter für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 11 führen in den Themenkomplex Generationengerechtigkeit ein und setzen dabei einen Schwerpunkt auf den demografischen Wandel. Dieser wird im Zusammenhang mit dem Solidaritätsprinzip des Sozialstaats problemorientiert behandelt, wobei die Schülerinnen und Schüler sich mit möglichen Reformideen auseinandersetzen. Generationengerechtigkeit ist ein zentrales Thema in Politik und Gesellschaft. Der demografische Wandel verändert das Zusammenleben und stellt das Solidaritätsprinzip des Sozialstaats auf die Probe. Immer mehr Menschen gehen in Rente, während weniger jüngere Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Daraus ergeben sich Fragen nach fairer Lastenverteilung, sozialer Sicherung und gemeinsamen Zukunftsaussichten für alle Generationen. Die beiden Arbeitsblätter greifen diese Herausforderungen problemorientiert am Beispiel des Handwerks auf und fördern die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Dimensionen von Generationengerechtigkeit. Arbeitsblatt 1 führt in das Thema ein: Mithilfe eines Erklärvideos und einer interaktiven Bevölkerungspyramide analysieren die Schülerinnen und Schüler die Folgen des demografischen Wandels und lernen verschiedene Aspekte von Generationengerechtigkeit kennen. Das Solidaritätsprinzip sowie die Rolle des Handwerks werden exemplarisch aufgezeigt. Die Aufgaben leiten von der Beschreibung über die Analyse bis hin zur Diskussion gemeinsamer Verantwortung aller Generationen. Arbeitsblatt 2 vertieft die Fragestellung: Im Fokus stehen politische und gesellschaftliche Reformideen, um die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen. Ein Beispiel bildet die Debatte um eine "Sozialabgabenbremse", wie sie der Zentralverband des Deutschen Handwerks vorgeschlagen hat. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Chancen und Risiken solcher Vorschläge auseinander und entwickeln in Gruppen eigene Reformideen, die in einer Abschlussdiskussion reflektiert werden. Die Materialien verbinden lebensnahe Problemstellungen mit fachspezifischen Begriffen wie Sozialstaat, soziale Sicherung, Solidaritätsprinzip oder Arbeitswelt im Wandel. So fördern die Materialien nicht nur fachliches Wissen, sondern auch methodische Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, selbstständige Urteilsbildung und Anwendung in praktischen Kontexten. Ausgangspunkt ist das Prinzip der Problemorientierung: Anhand aktueller Entwicklungen wie dem demografischen Wandel oder den Veränderungen in der Arbeitswelt – exemplarisch verdeutlicht am Handwerk als Berufsstand – wird eine offene Fragestellung aufgeworfen, die die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Einheit durch Analyse, Diskussion und eigene Lösungsansätze bearbeiten. Das Handwerk fungiert hierbei als Impulsgeber : Es liefert konkrete Anknüpfungspunkte, etwa durch seine Beiträge zur Ausbildung, zur Stabilität der Sozialkassen oder zur Gestaltung nachhaltiger Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dadurch wird exemplarisch sichtbar, wie gesellschaftliche Probleme praktisch bearbeitet werden können.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II
Eine Gruppe von Oberstufenschülern sitzt in einem Klassenraum und diskutiert.

Argumentieren im gesellschaftlichen Diskurs

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassenstufen 11–13 unterstützt Schülerinnen und Schüler, die Methodik der Argumentation systematisch zu üben und zu vertiefen. Anhand des gesellschaftlich relevanten Themas Bildungswende lernen die Schülerinnen und Schüler Argumenttypen kennen, strukturieren diese nach dem Sanduhr-Prinzip und verfassen eine eigene Stellungnahme. Die Unterrichtseinheit leitet durch die Methodik des Argumentierens, von der Bezeichnung einzelner Argumente hin zum Verfassen einer Stellungnahme und greift dabei nach und nach unterschiedliche Aspekte der Bildungswende und den damit zusammenhängenden Fachkräftemangel auf. Zu Beginn werden mit dem ersten Arbeitsblatt die wichtigsten Argumentationstypen anhand von Definitionen und Beispielen aus dem Themenbereich Bildungsstättenförderung erlernt oder wiederholt. Dieses Wissen wird anschließend mithilfe des Sanduhrprinzips angewendet. Pro- und Kontraargumente zur Fragestellung, ob berufliche und akademische Bildung als gleichwertig angesehen werden sollte, sollen zuerst recherchiert und danach sinnvoll gegliedert werden. In einem nächsten Schritt wird mit dem zweiten Arbeitsblatt die Argumentation eines bestehenden Textes nachvollzogen. Hier wird bereits die sowohl gesellschaftliche als auch persönliche Relevanz des Themas Bildungswende ersichtlich. Anschließend sollen die Schülerinnen und Schüler zu einzelnen Aussagen aus diesem Text Stellung nehmen. Im dritten Teil der Unterrichtseinheit wird die gesellschaftliche und persönliche Dimension der Bildungswende noch einmal in einer Recherche vertieft, um anschließend mithilfe der digitalen Argumentationswippe die erarbeiteten Argumente zu sortieren und zu gewichten. Abschließend wird eine eigene reflektierte Stellungnahme verfasst. Dabei helfen den Lernenden sowohl das Wissen aus der Unterrichtseinheit als auch eine zur Verfügung gestellte Checkliste. Die Bildungswende bildet den thematischen Rahmen für die gesamte Unterrichtseinheit. Einerseits knüpft die Unterrichtseinheit so direkt an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an, die bald selbst vor der Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium stehen und durch dieses Material dafür relevante Informationen recherchieren, bewerten und abwägen. Andererseits erlaubt das Material einen weiteren gesellschaftlichen Blick auf das Thema und ermöglicht die Auseinandersetzung mit Fragen der Chancengerechtigkeit , Fachkräftesicherung und Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Motiviert durch diese Themen schulen die Schülerinnen und Schüler stufenweise ihre Argumentationskompetenz und damit einen zentralen Kompetenzbereich des Deutschunterrichts in der Sekundarstufe II. Der Aufbau These-Argument-Beispiel/Beleg ist seit der Sekundarstufe I bekannt und wird nun durch die systematische Verknüpfung und Vertiefung von Sach- und Anwendungswissen, Analyse- und schriftlicher produktiver Argumentationskompetenz (ggf. mündlicher Diskurskompetenz) als vertiefende Methode in eine gesellschaftlich-politische Handlungskompetenz überführt. Als Lehrkraft sollte vor dieser Unterrichtseinheit geklärt werden, mit welchen technischen Geräten die Schülerinnen und Schüler auf die Rechercheseiten zugreifen können. Optimalerweise nutzen die Schülerinnen und Schüler Tablets, mit denen sie dann direkt die QR-Codes scannen können. Ebenfalls sollte man sich als Lehrkraft mit der Webseite der Argumentationswippe vertraut machen, die die Schülerinnen und Schüler digital nutzen sollen, um mögliche Fragen beantworten zu können. Die Unterrichtseinheit bietet neben Phasen im Plenum auch immer wieder die Möglichkeit, sich in Einzelarbeit intensiv oder in Paararbeit kooperativ mit Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten unterschiedliche Gesichtspunkte des Themas Bildungswende und ordnen diese in gesellschaftliche, bildungspolitische und persönliche Kontexte ein. unterscheiden zwischen unterschiedlichen Argumenttypen. bewerten unterschiedliche Argumente zum Thema. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Strategien der Textanalyse und Erschließung des Argumentationsaufbaus an. nutzen Methoden wie das Sanduhrprinzip, um Argumente sinnvoll zu sortieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mithilfe von QR-Codes auf seriösen Webseiten. prüfen Informationen auf Zuverlässigkeit und Intention im Sinne der Aufgabenstellung. nutzen digitale Tools (Argumentationswippe) zur Strukturierung, Speicherung und Präsentation von erarbeiteten Informationen. diskutieren ggf. wie Digitalisierung unterschiedliche Bildungswege beeinflusst und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sich gegenseitig unterstützend in Paar- oder Gruppenarbeiten. diskutieren respektvoll unterschiedliche Argumente, hören einander zu und beziehen sich aufeinander. reflektieren ihre eigenen Bildungswege im gesellschaftlichen Kontext.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II

Konjunkturzyklus und Konjunkturpolitik

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 12 vermittelt Wissen über die Zusammenhänge und Grundlagen von Konjunktur und Konjunkturpolitik – von den Phasen des Konjunkturzyklus über wirtschaftliche Einflussfaktoren bis hin zu politischen Steuerungsinstrumenten. An Fallbeispielen aus dem Handwerk erkennen die Lernenden, wie konjunkturelle Entwicklungen Betriebe, Arbeitnehmende und Verbrauchende betreffen und welche Rolle die Konjunkturpolitik für die Stabilisierung der Gesamtwirtschaft spielt. Konjunkturelle Schwankungen gehören zum natürlichen Verlauf wirtschaftlicher Entwicklung. Doch was genau versteht man unter Konjunktur, welche Indikatoren zeigen sie an, und wie wirkt sich wirtschaftspolitisches Handeln auf konjunkturelle Veränderungen aus? Besonders kleine und mittlere Betriebe, wie viele Unternehmen im Handwerk, spüren konjunkturelle Auf- und Abwärtsbewegungen sowie ihre Folgen sehr unmittelbar, agieren sie doch besonders eng am Verbraucher und Auftraggeber. Gerade deshalb ist das Handwerk ein geeigneter Zugang, um abstrakte wirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln. In der Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Grundlagen der Konjunktur: Mithilfe einer Karikatur nähern sie sich dem Thema, lernen zentrale Indikatoren zur Messung konjunktureller Entwicklung kennen und setzen sich mit den Phasen des Konjunkturzyklus auseinander. Anschließend wenden die Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen gezielt auf verschiedene Fallbeispiele aus dem Handwerk an. Sie untersuchen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen konjunktureller Schwankungen auf verschiedene Handwerksbereiche. Dabei analysieren die Lernenden unter anderem am Beispiel des Kfz- und Karosseriebauerhandwerks insbesondere die Folgen der Covid-19-Pandemie und globaler Lieferkettenstörungen, diskutieren kurzfristige Nachholeffekte und ordnen die Beobachtungen in den Konjunkturzyklus ein. Darüber hinaus werten sie einen aktuellen Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) aus. Abschließend vertiefen die Lernenden ihr Verständnis für die Rolle der Konjunkturpolitik, indem sie deren Ziele und Instrumente – insbesondere die Fiskal- und Geldpolitik – untersuchen. Sie reflektieren die Bedeutung dieser Steuerungsmaßnahmen für das Handwerk, indem sie konjunkturpolitische Forderungen aus dem Handwerksbereich einordnen, und deren erwartete Wirksamkeit kritisch diskutieren. Das vorliegende Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in der gymnasialen Oberstufe im Fach Politik beziehungsweise Sozialwissenschaften oder Wirtschaft und kann im Rahmen der Themenfelder "Konjunkturanalyse und Konjunkturpolitik – Herausforderungen prozessorientierter Wirtschaftspolitik" (zum Beispiel in Hessen), "Konjunktur- und Wachstumspolitik" (zum Beispiel Berlin) oder "Konjunktur- und Wachstumsschwankungen" (zum Beispiel NRW) verwendet werden. Es vermittelt grundlegende wirtschaftspolitische Kenntnisse zur konjunkturellen Entwicklung, zu politischen Steuerungsinstrumenten sowie zur Rolle von Interessenvertretungen am Beispiel des Handwerks. Die Einheit verbindet theoretisches Wissen mit aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und ermöglicht einen praxisnahen Zugang zu einem zentralen Feld der Wirtschaftspolitik. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, wie Konjunkturzyklen entstehen, wie sie sich auswirken, welche wirtschaftspolitischen Instrumente und Maßnahmen zur Stabilisierung und Absicherung eingesetzt werden können und welche Interessenlagen dabei eine Rolle spielen. Anhand von Fallbeispielen aus dem Kfz‑ und Karosseriebauerhandwerk, dem Bäckerhandwerk sowie der Baubranche wird verdeutlicht, wie einzelne Wirtschaftsbereiche und Gewerke von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind. Der Einbezug wirtschaftspolitischer Positionen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) fördert die Auseinandersetzung mit realen Forderungen und Argumentationsmustern – und schafft so die Verbindung zwischen Theorie, Anwendung und gesellschaftlicher Relevanz. Die Einheit ist kompetenzorientiert aufgebaut und fördert sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Konjunkturzyklus, benennen wirtschaftspolitische Ziele und analysieren die Wirkung staatlicher Eingriffe auf die wirtschaftliche Entwicklung. Darüber hinaus setzen sie sich mit Positionen des Handwerks auseinander, interpretieren politische Positionen und bewerten diese auf der Grundlage ökonomischer Zielvorstellungen. Dabei werden auch Medien- und Sozialkompetenzen geschult, etwa durch Quellenanalyse, strukturierte Informationsverarbeitung und kooperative Arbeitsformen wie Paararbeit und Diskussion. Die Unterrichtseinheit gliedert sich in drei Arbeitsblätter – die aufeinander aufbauend oder einzeln eingesetzt werden können. Das erste Arbeitsblatt führt in das Thema Konjunktur ein und behandelt zentrale Indikatoren sowie den idealtypischen Verlauf des Konjunkturzyklus. Das zweite Arbeitsblatt überträgt dieses Wissen auf Fallbeispiele aus dem Handwerk und macht wirtschaftliche Zusammenhänge anhand realer Kriseneffekte greifbar. Die Schülerinnen und Schüler analysieren konjunkturelle Entwicklungen, ordnen sie ein und arbeiten mit einem Konjunkturbericht des ZDH. Das dritte Arbeitsblatt thematisiert die Ziele, Instrumente und Wirkungsweise der Konjunkturpolitik und lässt die Lernenden abschließend wirtschaftspolitische Forderungen des Handwerks im Kontext aktueller Konjunkturfragen analysieren und bewerten. Die Einheit eignet sich sowohl für den Einsatz im Grund- als auch im Leistungskurs. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Konjunkturverlauf und das Modell des Konjunkturzyklus. erklären wirtschaftliche Veränderungen in Betrieben im Zusammenhang mit konjunkturellen Schwankungen. erläutern, welche gesellschaftlichen Folgen Rezessionen für Beschäftigte, Kundinnen und Kunden sowie Betriebe haben können. analysieren Effekte wie Preissteigerungen, Terminverschiebungen und Güterknappheit beispielhaft in drei Handwerksbereichen. erkennen, dass konjunkturpolitische Maßnahmen Auswirkungen auf Wirtschaftssektoren haben und wie diese Maßnahmen die Wirtschaft beeinflussen. erörtern Positionen zu staatlichen Eingriffen in marktwirtschaftliche Systeme. ordnen reale Forderungen aus verschiedenen Handwerksbereichen konjunkturpolitischen Forderungen zu. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren relevante Quellen. arbeiten mit Primärquellen und analysieren diese. fassen Informationen zusammen, organisieren sie und bewahren sie strukturiert auf. interagieren auf Basis der Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben Sach- und Werturteile ab. debattieren.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Handwerk und Zünfte im Mittelalter

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Geschichte der Klassen 5–6 verschafft Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die Rolle des Handwerks in der mittelalterlichen Stadt. Sie lernen spielerisch den Begriff und die Bedeutung einer Zunft kennen und vergleichen das Handwerk im Mittelalter mit dem Handwerk in der Gegenwart. Ein Erklärfilm, altersgerechte Aufgaben und Hörtexte sorgen für einen verständlichen und motivierenden Zugang zum Thema. Das Arbeitsmaterial ist für 2 bis 4 Unterrichtsstunden vorgesehen. Es lässt sich flexibel einsetzen: Die Aufgaben 1 und 2 eignen sich gut für eine Doppelstunde, während die weiteren Aufgaben – je nach verfügbarer Zeit und inhaltlichem Schwerpunkt – in den folgenden Stunden behandelt werden können. Besonders geeignet ist das Material für den Geschichtsunterricht in der 5. oder 6. Jahrgangsstufe. In diesen Klassenstufen gehört das Thema "Leben und Arbeiten im Mittelalter" – einschließlich der Themengebiete Stadtleben, Gesellschaft und Kultur – zu den Lehrplaninhalten. So sieht der sächsische Lehrplan für Klasse 6 beispielsweise vor, dass die Schülerinnen und Schüler "dauerhafte Strukturen mittelalterlichen Lebens" kennenlernen. Ein besonderer Schwerpunkt des vorliegenden Materials liegt dabei auf der Rolle verschiedener Personengruppen im Mittelalter, insbesondere auf der Rolle und Bedeutung der Handwerker . Mithilfe dieses Arbeitsmaterials nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema Handwerk im Mittelalter an, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der Zünfte gelegt wird. Das Material ist spielerisch und motivierend aufgebaut, wodurch es an die Zielgruppe der 5. und 6. Klasse angepasst ist. Zu Beginn sehen die Lernenden ein informatives Video über das Leben und die Stadt im Mittelalter. Je nach Zeit und Bedarf kann das gesamte Video oder nur ausgewählte Ausschnitte gezeigt werden, entweder im Plenum oder als Einzelarbeit. Im Anschluss füllen die Schülerinnen und Schüler einen Lückentext aus, um zentrale Inhalte zu sichern: Welche Bedeutung hatte das Handwerk im Mittelalter? Was waren Zünfte, welche Aufgaben hatten sie und was steckt hinter Begriffen wie Zunftordnung, Zunftmeister und Zunftzwang? Anschließend lesen die Lernenden Textausschnitte, die das Handwerk damals mit heute vergleichen. Im Fokus stehen die Voraussetzungen für eine Ausbildung im Handwerk, Hürden, die es im Mittelalter gab und die heute weggefallen sind, sowie weitere Veränderungen. Der Text ist auch als Audio-Datei verfügbar, sodass die Lernenden den Text beim Lesen hören oder er gemeinsam im Plenum angehört werden kann. Dies erleichtert den Zugang auch für Schülerinnen und Schüler mit geringerer Lesekompetenz. Darauf aufbauend beschäftigen sich die Lernenden mit Berufen des Mittelalters, die es heute nicht mehr oder nur noch in veränderter Form gibt. Sie erschließen über den Namen der Berufe, welche Tätigkeiten und Produkte sich dahinter verbergen könnten. Im nächsten Schritt schlagen sie eine Brücke zur Gegenwart, indem sie Berufsbilder im modernen Handwerk entdecken, die es damals noch nicht gab und begründen ihre Einschätzung. Eine besondere Aufgabe besteht darin, einen Kartenausschnitt der Nürnberger Altstadt zu betrachten und gezielt nach Straßen und Gassen mit handwerklichem Bezug zu suchen. Dabei sollen die Lernenden nicht nur erkennen, welche Gewerke sich wo befanden, sondern auch die räumliche Lage bewerten: als störend wahrgenommene Gewerbe wie Gerber (aufgrund der Geruchsentwicklung) lagen meist an den Rändern der Stadt, besonders angesehene und handelsorientierte Gewerke wie Goldschmiede oder Bäcker standen bevorzugt nahe dem Marktplatz oder an Hauptstraßen. Beispiele für Gassen mit handwerklicher Bedeutung sind die Schmiedgasse, Schustergasse, Bindergasse (Fassbinder/Böttcher), Tuchgasse (Tuchmacher), Ledergasse (Gerber, Kürschner), Beckschlagergasse (Kesselschmied), Rotschmiedgasse, Mühlgasse und weitere. Anschließend verfassen die Lernenden eine fiktive persönliche Reisegeschichte durch das mittelalterliche Nürnberg. Dabei überlegen sie, wen sie getroffen hätten, welche Waren oder Dienstleistungen hergestellt oder angeboten wurden und wie es in der Stadt aussah. Auf diese Weise wenden sie ihr erworbenes Wissen kreativ und kontextbezogen an und lernen gleichzeitig den sozialen und räumlichen Zusammenhang des mittelalterlichen Handwerks kennen. Zur Abrundung des Themas führen die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe ein Interview mit Eltern oder Großeltern über deren Berufe und recherchieren in ihrer Umgebung nach Straßen mit historischen oder handwerklichen Bezügen. Optional kann das im Arbeitsmaterial verlinkte Lernspiel " Stadt im Mittelalter " eingesetzt werden, entweder in einer weiteren Unterrichtsstunde oder als Zusatzaufgabe für schnellere Lernende oder als freiwilliger Impuls für zu Hause. Während der gesamten Einheit legen die Lernenden zudem ein Glossar mit wichtigen Begriffen an, das fortlaufend ergänzt und am Ende gemeinsam besprochen werden sollte, um die Ergebnisse zu sichern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Begriff "Zunft" erklären und zentrale Merkmale sowie Aufgaben von Zünften im Mittelalter beschreiben. dabei verstehen, dass eine Zunft ein weitgehend alle Lebensbereiche ihrer Mitglieder umfassender Verbund war, der nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale und kulturelle Funktion hatte. den mittelalterlichen Zunftbegriff von heutigen Organisationen wie Kammern und Innungen unterscheiden. die Bedeutung des Handwerks und der Zünfte im mittelalterlichen Stadtleben anhand von Text-, Bild-, Video- und Kartenquellen in einfachen Worten beschreiben. Begriffe wie Zunftordnung, Zunftmeister und Zunftzwang in eigenen Worten erläutern und im historischen Kontext einordnen. Berufe und handwerkliche Tätigkeiten des Mittelalters mit heutigen Berufsbildern vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können gezielt Informationen aus einem Video entnehmen und mithilfe eines Lückentextes sichern. einen historischen Stadtplan (Kartenausschnitt) auswerten, indem sie handwerksbezogene Straßennamen identifizieren und zuordnen. eine Audio-Datei begleitend zum Lesen nutzen, um ihr Textverständnis zu sichern und zu vertiefen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Paar- oder Gruppenarbeit gemeinsam erarbeitete Ergebnisse (z. B. zu Berufen im Mittelalter) strukturiert präsentieren und Fragen dazu beantworten. die Ergebnisse von Interviews mit Familienmitgliedern zu Berufen früher und heute aufbereiten und der Klasse in nachvollziehbarer Form vorstellen. gemeinsam mit anderen Lernenden ein Glossar mit Fachbegriffen erstellen und sich darüber austauschen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik und Wirtschaft der Klasse 12 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse über Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union. Die Lernenden analysieren, wie EU-Richtlinien politische Rahmenbedingungen schaffen und wie diese durch nationale Gesetze, Förderprogramme und Initiativen umgesetzt werden. Lebensnahe Beispiele ermöglichen die Auseinandersetzung mit Europas Beitrag zur globalen Klimapolitik. Vor dem Hintergrund des politischen Willens zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in der Europäischen Union gibt die EU im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und der darin definierten Ziele Richtlinien vor. Diese Richtlinien sollen von den Mitgliedstaaten durch nationale Gesetzgebungen und Förderinitiativen umgesetzt werden. Ziel ist es, auf diesem Wege bereits bestehende gesellschaftliche Vorstellungen im Bereich Nachhaltigkeit zu stärken und durch konkrete Maßnahmen weiter umzusetzen. Ein anschauliches Beispiel für eine solche richtliniengestützte Förderung ist das Konzept der Kreislaufwirtschaft. Wie lassen sich Ziele der Nachhaltigkeit auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene umsetzen? Die europäischen Vorgaben und deren Umsetzung auf nationaler Ebene betreffen die Menschen in der EU unmittelbar – sie haben direkte Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen und erfahren, dass diese Richtlinien und Gesetze dem übergeordneten Ziel einer nachhaltigen Entwicklung dienen, das als gemeinsames gesellschaftliches Leitbild angestrebt wird. Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht das regenerative System der Kreislaufwirtschaft. Die Lernenden setzen sich mit den theoretischen Grundlagen sowie den praktischen Auswirkungen dieses Konzepts auseinander. Sie erarbeiten, wie Maßnahmen und Zielsetzungen der EU auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene umgesetzt werden und welche Bedeutung und Auswirkungen dies direkt und indirekt auf die eigene Lebenswelt hat. Dabei stehen folgende Leitfragen im Fokus: Wie beeinflussen EU-Regelungen die Akteure vor Ort? In welchem Maße wirken sich diese Regelungen auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wirtschaftslebens (Verbraucherinnen und Verbraucher, Betriebe etc.) aus? Wie betreffen die Vorgaben die Lernenden persönlich in ihrem Alltag? Wo lassen sich die Auswirkungen europäischer und nationaler Regelungen im eigenen Umfeld beobachten? Um diese Fragen greifbar zu machen, wird in der Unterrichtseinheit ein lebensnahes Lernfeld eröffnet. Die Lebenswelt der Lernenden wird dabei bewusst mit dem Wirtschaftssektor Handwerk verknüpft, um die Verbindung zwischen den Lernenden als Verbraucherinnen und Verbrauchern und den Akteuren herzustellen, die die politischen Vorgaben konkret umsetzen und mitgestalten. Anhand konkreter Beispiele aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler – wie etwa Reparaturwerkstätten, Elektrofachbetriebe, aber auch Bäckereien, Fleischereien oder Konditoreien – wird exemplarisch deutlich, wie diese Betriebe zur Umsetzung europäischer Nachhaltigkeitsziele beitragen. Gleichzeitig werden erste Einblicke vermittelt, an welchen Stellen die europäische Strategie zur Kreislaufwirtschaft an ihre Grenzen stößt. Mithilfe der zugehörigen Arbeitsmaterialien wird der Nutzen von Reparaturen für die Kreislaufwirtschaft thematisiert. Abschließend wird im letzten Arbeitsblatt der Mehrweg-Gedanke als zentrales Element der Kreislaufwirtschaft behandelt, um die Möglichkeiten zur Abfallvermeidung aufzuzeigen. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders für den Einsatz in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Fach Politik und Wirtschaft, beispielsweise in Hessen im Rahmen des Themas „Europas Beitrag zu einer globalen Klimapolitik“ (Q 4.4). Sie verfolgt einen lebensweltorientierten Ansatz und verdeutlicht die Auswirkungen europäischer Politik und Entscheidungen auf den Alltag der Schülerinnen und Schüler und das Leben in Deutschland. Ziel ist es, die europäische Nachhaltigkeitspolitik greifbar zu machen und aufzuzeigen, wie politische Entscheidungen auf europäischer und nationaler Ebene bis in die individuelle Lebenswelt wirken. Hierfür werden bewusst Beispiele aus dem Alltag der Lernenden gewählt – wie etwa der To-go-Becher –, um Berührungspunkte herzustellen und die Relevanz des Themas für den Alltag, aber auch für die Zukunft der Lernenden sichtbar zu machen. Didaktisch folgt die Einheit dem Prinzip „vom Großen zum Kleinen“: Ausgehend von den Nachhaltigkeitszielen der EU wird die Rolle nationaler Gesetzgebungen (z. B. Elektrogesetz; WEEE-Richtlinie) erläutert. Anschließend wird diese Dynamik auf die individuelle Ebene übertragen. Die Lernenden erkennen, dass auch ihr alltägliches Handeln im Kontext der europäischen Nachhaltigkeitspolitik steht. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit Primärquellen (z. B. WEEE-Richtlinie der EU, Elektrogesetz) und deren Analyse. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler, Reichweite und Bedeutung europäischer Regelungen für ihren eigenen Alltag zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig werden zentralabiturrelevante Kompetenzen gefördert, insbesondere im Bereich Quellenanalyse und im Umgang mit fachspezifischen Operatoren. Die Lernenden sollen nach Abschluss der Einheit in der Lage sein: Alltagssituationen zu identifizieren, in denen sie von europäischen Entscheidungen betroffen sind. Die Bedeutung umweltbewusster Entwicklung auf europäischer, nationaler und individueller Ebene zu erkennen und zu reflektieren. Vorteile und Nachteile europäischer Regelungen kritisch zu bewerten. Darüber hinaus wird durch diskursive Elemente (z. B. Debatten, Plenumsdiskussionen) das konstruktive Miteinander und die eigene Meinungsbildung gefördert. Hierbei bietet sich die Möglichkeit, auch eine eigene Unterrichtsstunde für die individuelle Reflexion und die Formulierung persönlicher Nachhaltigkeitsziele der Lernenden einzuplanen. Vorkenntnisse zur EU sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die notwendigen Begriffe und Grundlagen werden auf den Arbeitsblättern kompakt bereitgestellt. Die Unterrichtseinheit ermöglicht so eine kompetenzorientierte und schüleraktivierende Auseinandersetzung mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitspolitik der EU und bietet zugleich eine hilfreiche Vorbereitung auf das Abitur durch die Schulung relevanter Kompetenzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept der Kreislaufwirtschaft kennen. lernen neue Fachbegriffe und deren Definitionen. verstehen die Grundlagen der Kreislaufwirtschaft vor dem Hintergrund des EU-Ziels der Nachhaltigkeit. erkennen, dass EU-Regelungen lokale Akteure, Kundinnen und Kunden, sowie Konsumentinnen und Konsumenten beeinflussen und können dies beschreiben. erleben wie sich EU-Richtlinien, nationale Gesetze und lokales Handeln durch zum Beispiel Handwerksbetriebe auf den Alltag den Menschen auswirken. erkennen den maßgeblichen Beitrag lokaler Akteure, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe, für die Umsetzung europäischer und nationaler Ziele. erfahren das Ausmaß politischen Willens auf den persönlichen Lebensbereich. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren relevante Quellen. arbeiten mit Primärquellen und analysieren diese. fassen Informationen zusammen, organisieren sie und bewahren sie strukturiert auf. interagieren auf Basis der Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler debattieren. geben Sach- und Werturteile ab. arbeiten paarweise. setzen sich mit dem eigenen Handeln auseinander und erkennen ihren persönlichen Einfluss auf gesellschaftlichen Konsens.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II
Eine lächelnde Person trägt einen Strohhut und hält eine Topfpflanze in den Händen. Im Hintergrund sind Solarzellen auf einem Dach zu sehen.

English Tenses – Mixed Exercise

Interaktives

Die interaktiven Übungen für den Englischunterricht der Klasse 11 verbindet ein Grammatiktraining mit aktuellem Sachwissen zur modernen Arbeitswelt. In interaktiven Übungen wiederholen die Schülerinnen und Schüler die englischen Zeitformen im thematischen Rahmen von "The world of work". Durch lebensnahe Aufgaben aus dem Kontext Digitalisierung, Nachhaltigkeit und technologische Veränderungen wenden sie die Zeitformen an. Dieses interaktive Arbeitsmaterial ergänzt die Unterrichtseinheit "Future Changes in the World of Work" , bei der Vokabular des Lernfeldes "Transformierende Arbeitswelt" wiederholt und anhand des Handwerks beleuchtet wird. Fokus der vier interaktiven H5P-Übungen in diesem Material ist die Grammatik englischer Zeitformen. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe wenden hier die gängigen English Tenses themenorientiert an und festigen sie: simple present , simple past , present perfect , present continuous , will-future ( future simple ) und future perfect . Die Aufgaben Aufgabe 1: Wie hat sich die Arbeitswelt bereits verändert und wie wird sie in einigen Jahren aussehen? Im Rahmen dieser Fragestellung setzen die Schülerinnen und Schüler die richtigen Zeitformen ein. Aufgabe 2: Drei junge Handwerkerinnen und Handwerker tragen zu mehr Nachhaltigkeit und Klima- und Umweltschutz durch ihren Handwerksberuf bei. Wie das aussieht, erfahren die Schülerinnen und Schüler, indem sie die korrekten Zeitformen aus zwei vorgegebenen Optionen markieren. Aufgabe 3: Die Arbeitswelt unterliegt starken Wandlungsprozessen, die durch Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung, neue Technologien verursacht werden und sowohl Mitarbeiter als auch Auszubildende in den Betrieben vor Herausforderungen stellen. Hier kommt ein Lückentext zum Einsatz, in dem die Schülerinnen und Schüler die richtigen Zeitformen schreiben müssen, um die Veränderungen in der Arbeitswelt sinnvoll zu beschreiben. Aufgabe 4: In der letzten Aufgabe reflektieren die Schülerinnen und Schüler mittels Bild- und Frage-Impulsen über Klima- und Umweltschutz in ihrem Alltag und in der Arbeitswelt und holen dadurch das Erlernte in die Lebenswirklichkeit. Diese Übungen bieten eine praxisnahe und interaktive Möglichkeit, die grammatischen Strukturen im Zusammenhang mit den tiefgreifenden Veränderungen der modernen Arbeitswelt zu wiederholen und zu festigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen und festigen anhand gemischter Übungen die englischen Zeitformen simple present, simple past, present perfect, present continuous, will-future/ future simple und future perfect. können Zeitformen grammatisch korrekt im Themenkontext "The world of work" anwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale H5P-Aufgabenformate zum gezielten Üben und Anwenden englischer Zeitformen im thematischen Kontext "The world of work" können aufgrund direkter Feedback- und Lösungsanzeige in den H5P-Aufgabenformaten umgehend Fehler korrigieren.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

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