Bauen früher und heute an Dächern erforschen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Sachunterricht der Klasse 4 ermöglicht Schülerinnen und Schüler eine Entdeckungsreise durch die Geschichte des Bauens. Anhand von Hausdächern im Wandeln der Zeit entdecken sie, warum Dachformen so unterschiedlich sind und wie Klima und Materialien das Bauen beeinflusst. Die Lernenden untersuchen historische Naturmaterialien wie prüfen Aussagen über Materialien und lernen spielerisch das Dachdeckerhandwerk kennen. Das Arbeitsblatt greift Dächer als Teil der gebauten Umwelt auf und verbindet die Perspektiven Technik, Raum und Zeit. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Dachformen und -materialien aus früheren Zeiten mit heutigen Beispielen. Sie ordnen Bilder von Sattel-, Walm-, Flach- und Pultdächer kurzen Beschreibungstexten zu und erschließen anschließend anhand eines Sachtexts, weshalb Dächer je nach Wetterbedingungen, Region und verfügbaren Ressourcen unterschiedlich gestaltet sind. In einer Richtig-falsch-Aufgabe überprüfen sie ihr Textverständnis und malen die Abbildungen von Dächer in den passenden Farben. Anschließend lernen sie, welche Aufgaben Dachdeckerinnen und Dachdecker übernehmen und welche Sicherheitsausrüstung bei Arbeiten auf dem Dach notwendig ist. Abschließend übertragen die Lernenden das erworbenes Wissen auf ihre eigene Umgebung: In einer Postkarte nehmen sie die Perspektive eines Dachdeckers ein und bei der Aufgabe "Dach-Detektive" untersuchen sie Dächer in ihrem Wohnumfeld. Ein Bastelbogen ergänzt das Arbeitsblatt durch eine handlungsorientierte Gestaltungsaufgabe. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen ein eigenes Haus, wählen Materialien und Farben für Wände und Dach aus und setzen die Vorlage durch Ausschneiden, Falten und Kleben zu einem dreidimensionalen Modell zusammen. Dabei übertragen sie ihr Wissen über Dachmaterialien auf eine eigene Gestaltung und erkennen die Funktion des Dachüberstands: Er schützt die Hauswände, indem Regenwasser abtropfen kann. Der Bastelbogen verbindet sachunterrichtliche Inhalte mit räumlichem Vorstellungsvermögen, feinmotorischen Fähigkeiten und kreativem Gestalten. Das Arbeitsblatt eignet sich für den Sachunterricht in den Klassen 3 und 4, insbesondere für die Themenbereiche Bauen und Wohnen, gestaltete Umwelt sowie Veränderungen von Lebensumständen früher und heute. Es lässt sich bei Bedarf mit Deutsch oder Kunst verknüpfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Dachformen und Dachmaterialien aus früheren Zeiten mit heutigen Beispielen. kennen Reet, Holzschindeln und Tonziegel als historische Dachmaterialien. beschreiben, dass Wetterbedingungen, regionale Gegebenheiten und verfügbare Materialien die Gestaltung von Dächern beeinflussen. erkennen Dächer als Teil der gebauten und gestalteten Umwelt. kennen ausgewählte Aufgaben aus dem Berufsalltag von Dachdeckerinnen und Dachdeckern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Sachtext gezielt Informationen und nutzen diese zur Bearbeitung von Zuordnungs-, Lücken- und Richtig-falsch-Aufgaben. vergleichen Informationen, Abbildungen und Beispiele aus unterschiedlichen Zeiten. beobachten Dächer in ihrer Umgebung und übertragen ihr Wissen auf reale Beispiele. verwenden Fachbegriffe zu Dachformen und Dachmaterialien sachgerecht. halten ihre Erkenntnisse schriftlich und gestalterisch fest. Sprach- und Darstellungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Dachformen, Dachmaterialien und deren Merkmale mit einfachen Fachbegriffen. formulieren einen kurzen Text aus einer vorgegebenen Perspektive und gestalten eine Postkarte. stellen Zusammenhänge zwischen Umweltbedingungen, Materialien und Bauweisen sprachlich dar. Überfachliche Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Veränderungen der gebauten Umwelt und von Wohnformen im Zeitverlauf auseinander. nehmen die eigene Umgebung bewusst wahr und erkunden sie selbstständig. entwickeln Wertschätzung für handwerkliche Arbeit und für die Bedeutung von Sicherheit bei Arbeiten in großer Höhe.

  • Sachunterricht
  • Primarstufe

Discussing future energy solutions

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 11–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern, wie Energieversorgung in Wohnhäusern mit globalen Herausforderungen und Nachhaltigkeit zusammenhängt. Sie analysieren Energieverbrauch und erneuerbare Energien, vergleichen politische Ansätze und diskutieren Zielkonflikte. Anhand einer Fallstudie entwickeln sie begründete Empfehlungen für nachhaltige Energiemaßnahmen in einem Wohnhaus. Die Unterrichtseinheit „Challenges of our time – discussing solutions for future energy and sustainable homes“ behandelt die Energiewende im Gebäudesektor als gesellschaftliches Zukunftsthema des Englischunterrichts. Ausgangspunkt ist die Leitfrage: „What challenges does the current energy system face – and how can sustainable buildings be part of the solution?“ Die Lernenden erschließen anhand authentischer bzw. didaktisch adaptierter Quellen, Daten, Fallbeispiele und Infografiken auf Quellenbasis aus dem englischsprachigen Raum und aus Deutschland, welche Rolle Gebäude beim Energieverbrauch und Klimaschutz spielen, warum Veränderungen politische, wirtschaftliche und soziale Zielkonflikte auslösen und welche technischen Lösungen für bestehende Gebäude infrage kommen. Die drei Arbeitsblätter folgen einem klaren Lernweg: Arbeitsblatt 1 „Do our homes contribute to climate change?“ führt von der eigenen Lebenswelt über globale Energiedaten und einen Deutschland-UK-Vergleich zum einzelnen Gebäude. Arbeitsblatt 2 „Changing buildings creates conflicts“ thematisiert Förderpolitik, Kosten, Verantwortung und soziale Gerechtigkeit anhand der fiktiven Familie Miller. Arbeitsblatt 3 „Buildings can be part of the solution“ untersucht Solaranlagen, Wärmepumpen, Dämmung und smarte Heizungssteuerung und mündet in eine begründete, gebäudespezifische Energieberatung. Der Handwerksbezug wird durchgehend über das Schornsteinfegerhandwerk hergestellt: Die Perspektive entwickelt sich von „beobachten“ über „beraten“ zu „Hilfe bei der Problemlösung“. Qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater aus dem Schornsteinfegerhandwerk erscheinen dabei als Schnittstelle zwischen Gebäude, Heiztechnik, Klimapolitik und privaten Haushalten. Die Einheit eignet sich besonders für die Sekundarstufe II im Fach Englisch und verbindet Leseverstehen, Datenanalyse, Vergleich, Diskussion, Bewertung und adressatenbezogenes Sprechen und Schreiben.​ ​​Die Unterrichtseinheit greift mit der Energiewende im Gebäudesektor ein gegenwarts- und zukunftsrelevantes Thema auf, das die Lebenswelt der Lernenden unmittelbar berührt: Heizen, Warmwasser, Stromverbrauch, Sanierungskosten und politische Entscheidungen. Für den Englischunterricht der Sekundarstufe II bietet das Thema Anschlussmöglichkeiten an „environmental issues”, „science and technology”, „global challenges” sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Fragestellungen. Der deutsch-britische Vergleich sichert den Bezug zum englischsprachigen Raum. Ziel ist die sprachlich und sachlich fundierte Auseinandersetzung mit einem komplexen Zukunftsthema. Die Einheit folgt der Progression „Why do we need change? → Why is change difficult? → How can change work?“. Arbeitsblatt 1 führt von Alltagserfahrungen über globale und nationale Energiedaten zur Beobachtung des einzelnen Gebäudes. Arbeitsblatt 2 erweitert die Perspektive um Förderpolitik, Kosten, Verantwortung, Zielkonflikte und soziale Gerechtigkeit. Arbeitsblatt 3 verknüpft technisches Grundlagenwissen zu Solaranlagen, Wärmepumpen, Dämmung und smarter Heizungssteuerung mit einer gebäudespezifischen Beratung. Parallel entwickelt sich die Rolle des Schornsteinfegerhandwerks von „beobachten“ über „beraten“ zu „Hilfe bei der Problemlösung“. So erscheint das Handwerk als Schnittstelle zwischen Gebäude, Heiztechnik, Klimapolitik und privaten Haushalten. Methodisch wechseln Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit sowie Plenumsphasen. Die Lernenden bewegen sich von der Rezeption zur eigenständigen Bewertung und Produktion: Analyse von Daten → Vergleich von Maßnahmen → Identifizieren von Konflikten → Beurteilung von Lösungen → Erteilen von Ratschlägen. Das Expertengruppenverfahren in Arbeitsblatt 3 bereitet die Abschlussberatung vor; die Familie Miller verbindet Arbeitsblatt 2 und 3 als durchgängiger Fall. Sprachliche Gerüste („Useful Language“) unterstützen die fachsprachliche Kommunikation. Als Materialien dienen Diagramme, quellenbasierte Infografiken, Fallbeispiele, Videos und professionelle Informationsquellen. Authentische englisch-sprachige Quellen werden dort eingesetzt, wo sie für Lernende zugänglich sind. Vorausgesetzt werden grundlegende Kompetenzen im Leseverstehen, Beschreiben von Daten, Vergleichen und argumentativen Sprechen/Schreiben; spezielles Vorwissen zur Gebäudetechnik ist nicht erforderlich.​ Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… ​​analysieren und beschreiben quellenbasierte Daten, Infografiken und Sachinformationen zu Energieverbrauch, erneuerbaren Energien und Gebäuden.​ ​vergleichen energie- und klimapolitische Ansätze in Deutschland und dem Vereinigten Königreich und erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede.​ ​​identifizieren politische, wirtschaftliche, soziale und technische Zielkonflikte der Energiewende im Gebäudebereich.​ ​​bewerten vier nachhaltige Gebäudemaßnahmen kriteriengeleitet und formulieren eine begründete, adressaten- und gebäudespezifische Empfehlung in englischer Sprache.​ Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… ​​entnehmen Informationen zielgerichtet aus digitalen bzw. digital aufbereiteten Quellen, Diagrammen, Videos und Infografiken.​ ​​führen Informationen aus mehreren Quellen zusammen und nutzen sie als Belege für Vergleiche, Bewertungen und Empfehlungen.​ ​​reflektieren, dass Statistiken, Förderinformationen und allgemeine Online-Informationen eine gebäudespezifische Vor-Ort-Prüfung nicht ersetzen.​ Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… analysieren Daten, vergleichen Lösungen systematisch und sichern Ergebnisse in Vergleichsraster, Priorisierungen und Beratungsvorlagen. arbeiten in Expertengruppen arbeitsteilig und vermitteln zentrale Ergebnisse zu vier Maßnahmen in einem 60-sekündigen Expertenbriefing. wenden Perspektivwechsel und Fallanalyse an, um Interessen, Zielkonflikte und Fragen der Fairness strukturiert zu erfassen. entwickeln aus Materialbefunden und Gebäudedaten eine begründete Handlungsempfehlung und reflektieren die Grenzen ihrer Bewertung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… tauschen sich kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit aus und übernehmen Verantwortung für arbeitsteilig erworbenes Wissen. hören anderen Positionen aktiv zu, fragen nach und reagieren sachlich auf Gegenargumente. berücksichtigen unterschiedliche Interessen, technische Voraussetzungen und finanzielle Möglichkeiten bei der Bewertung gesellschaftlicher Entscheidungen. führen ein adressatenorientiertes Beratungsgespräch, stellen Rückfragen und geben konstruktives Feedback zu Verständlichkeit und Realisierbarkeit.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Klimadiagramme beschreiben und auswerten

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Erdkunde / Geografie der Klassen 6–8 vermittelt den Schülerinnen und Schülern das Beschreiben und Auswerten von Klimadiagrammen nach Walter/Lieth in Europa. Anhand von Klimadiagrammen aus verschiedenen europäischen Orten analysieren sie Temperatur- und Niederschlagsverläufe, ordnen klima-tische Merkmale zu und beurteilen, wie sich klimatische Bedingungen auf geeignete Dachformen und nachhaltige Begrünungslösungen auswirken. Das Arbeitsblatt führt die Schülerinnen und Schüler schrittweise in die Auswertung von Klimadiagrammen nach Walter/Lieth ein. Der räumliche Schwerpunkt liegt auf Europa. Die Lernenden erarbeiten zunächst, welche Informationen ein Klimadiagramm enthält und welche Rückschlüsse sich aus dem Jahresverlauf von Temperatur und Niederschlag auf die klimatischen Bedingungen eines Ortes ziehen lassen. Dabei werden zentrale Fachbegriffe wie Jahresmitteltemperatur, Jahresniederschlag, humid und arid, Temperatur- und Niederschlagskurve sowie der Unterschied zwischen Klima und Wetter aufgegriffen. In Teil 1 bearbeiten die Lernenden ein Klimadiagramm von Hamburg-Fuhlsbüttel. Sie beschriften die Bestandteile des Diagramms und bestimmen unter anderem den niederschlagsreichsten und den kältesten Monat. Anschließend unterscheiden sie humide und aride Klimate anhand der Beziehung von Niederschlag und möglicher Verdunstung. In Teil 2 vergleichen die Schülerinnen und Schüler die Klimadiagramme von Lanzarote (Spanien), Edinburgh (Vereinigtes Königreich) und Capo Carbonara (Italien). Mithilfe eines Atlas ordnen sie die Diagramme passenden Ländern und Städten zu und verknüpfen die ablesbaren Merkmale mit kurzen Beschreibungen. Danach übertragen sie ihre Erkenntnisse auf den Zusammenhang von Klima und Dachformen: Sie ordnen verschiedene Dächer den Orten zu, begründen ihre Entscheidung mit Temperatur- und Niederschlagsverhältnissen und beurteilen anhand dieser Informationen abschließend, welches Dach für den eigenen Ort geeignet wäre. Bei dieser Entscheidung können sie sich ebenfalls auf Klimadiagramme ihrer Stadt stützen. Teil 3 erweitert die fachliche Betrachtung um den Aspekt der Nachhaltigkeit und der Anpassung an den Klimawandel. Anhand eines Informationstextes zu Gründächern beurteilen die Schülerinnen und Schüler, welcher der drei untersuchten Orte für ein Gründach am ehesten geeignet wäre. Sie berücksichtigen dabei, dass Pflanzen ausreichend Licht und regelmäßigen Niederschlag benötigen, zugleich aber extreme Kälte, Hitze und Trockenheit problematisch sein können. Für eine 6. Klasse kann dieser Teil je nach Leistungsstand und verfügbarem Zeitrahmen entfallen; besonders geeignet ist er für die Jahrgangsstufen 7 und 8. Insgesamt bietet das Arbeitsblatt damit eine Verbindung aus Diagrammkompetenz, räumlicher Orientierung, klimatischer Anpassung, begründetem Urteilen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Lebenssituationen von Menschen in verschiedenen Klimazonen in Europa und ziehen Rückschlüsse auf die unterschiedliche Anpassung von Hausdächern. ordnen die Klimadiagramme Klimazonen in Europa zu. treffen begründete Zuordnungen und können fachlich fundiert argumentieren. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen Klimadiagramme nach Walter/Lieth und werten diese aus. geben Sachverhalte (Aufbau und Bestandteile eines Klimadiagramms) unter der Verwendung von Fachsprache wieder. Räumliche Orientierung (geographische Kompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler verorten Klimadiagramme anhand eines Atlas innerhalb von Europa. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren ermittelte Ergebnisse adressatengerecht und verknüpfen dabei Alltags- und Fachsprache situationsgerecht.

  • Erdkunde / Geographie
  • Sekundarstufe I

Kommunikation im Ökosystem

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit mit Begleittext für das Fach Biologie der Klassen 12–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegende Zusammenhänge von Sinneswahrnehmung, Hörsinn und Kommunikation bei Tier und Mensch. Sie untersuchen Schall und Schallwellen, tierische Lautäußerungen sowie ökologische Wechselwirkungen und analysieren die Anpassung des Hörens an verschiedene Umweltbedingungen. Diese Unterrichtseinheit für die Oberstufe erforscht das Phänomen des Hörens aus biologischer, ökologischer und handwerklicher Perspektive. Sie ist im Lehrplan der Sekundarstufe II verankert und behandelt zentrale Themen wie Ökologie, Sinnesphysiologie und Ethologie. Die Unterrichtseinheit besteht aus einem Begleittext und drei aufeinander aufbauenden Arbeitsblättern . Zentrale Fragestellungen der Einheit sind "Wie funktioniert Hören und Kommunikation als biologisches Phänomen?", "Wie ist die Kommunikation an das Habitat angepasst?" und "Wie können wir diesen wertvollen Sinn in einer zunehmend lauten Welt schützen?". Die Lernende entdecken, wie Tiere und Menschen ihre akustische Umwelt wahrnehmen, welche vielfältigen Funktionen Laute erfüllen und wie menschlich verursachter Lärm beide bedroht. Die Einheit behandelt zunächst die Bioakustik und die Kommunikation von Tieren durch Laute. Sie befasst sich mit der Spezialisierung verschiedener Tierarten und ihren unterschiedlichen Hörbereichen. Ein zentrales Thema ist die Lärmbelastung und ihre Folgen für Kommunikation, Orientierung und Fortpflanzung. Darüber hinaus werden menschliche Gesundheitsauswirkungen chronischer Lärmbelastung untersucht. Zum Abschluss werden konkrete Lösungsansätze durch technische, politische und individuelle Maßnahmen sowie Nachhaltigkeitsbewusstsein vorgestellt. Als zentrale Fachpersonen in einer lärmbelasteten Welt wird die Rolle von Hörakustikerinnen und Hörakustikern in der Einheit verankert. Die Lernenden verstehen, wie Hörakustikerinnen und Hörakustiker mit Audiometrie und Audiogramm individuelle Hörbereiche vermessen, Hörgeräte anpassen und Lärmprävention-Beratung leisten. Sie erkennen, dass das Hörakustiker-Handwerk gesellschaftlich an Bedeutung gewinnt - angesichts demografischer Veränderungen und der Forderung nach sozialer Teilhabe. Die Lernenden reflektieren Zielkonflikte zwischen Lärmschutz und anderen gesellschaftlichen Zielen. Die Unterrichtseinheit ist im Lehrplan der Sekundarstufe II verankert und adressiert zentrale Kompetenzbereiche: Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung. Das Thema verbindet Ökologie, Sinnesphysiologie mit Ethologie und ermöglicht fächerübergreifende Vernetzung. Gegenwartsbezug und Lebensweltrelevanz sind zentral. Lärm ist alltäglich und unmittelbar erlebbar. Die Unterrichtseinheit schärft das Bewusstsein für akustische Ökosysteme und Lärmfolgen, fördert Nachhaltigkeitsbewusstsein und trägt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei. Die Integration des Hörakustik-Handwerks zeigt biologische Relevanz - angesichts demografischer Veränderungen gewinnt dieses Handwerk an Bedeutung. Die Aufgabenstellungen sind zur Vorbereitung auf das Abitur konsequent operationalisiert: Lernende verstehen biologische Systeme (Hören), erkennen ökologische Zusammenhänge (Lärmbelastung) und reflektieren kritisch (Zielkonflikte). Sie entwickeln Analyse-, Synthese- und Argumentationsfähigkeiten. Methodisch nutzt die Unterrichtseinheit eine progressive Struktur: Arbeitsblatt 1 vermittelt Grundlagen, Arbeitsblatt 2 ermöglicht Transfer, Arbeitsblatt 3 setzt auf kooperatives Problemlösen. Diese Progression durch Scaffolding ermöglicht schrittweise komplexere Anforderungen. Arbeitsblatt 1 kombiniert Video und Textanalyse. Dabei werden auditive und visuelle Sinne angesprochen und Tierverhalten anschaulich gemacht. Durch die Textarbeit entwickeln die Lernenden Lesekompetenz und kritisches Denken. Arbeitsblatt 2 setzt auf vergleichende Analyse und eigenständige Recherche. Diese Methode fördert Transferfähigkeit und eigenständiges Lernen. Dabei unterstützt die Hörbereiche-Grafik die Dateninterpretation. Arbeitsblatt 3 nutzt die Gruppenpuzzle-Methode - eine bewährte Sozialform für kooperative Problemlösung. Die Struktur (Stammgruppen → Expertengruppen → Plenum) fördert Perspektivwechsel, gegenseitiges Lernen und Teamfähigkeit. Stammgruppen A (Tiere) und B (Menschen) ermöglichen Spezialisierung. Die Expertengruppen fördern Integration und Synthese. Durch weiterführende Aufgaben wird das zuvor erarbeitete Wissen direkt angewendet und in neue Kontexte gesetzt. Diese Struktur aktiviert alle Lernenden und verhindert Redundanz. Die Unterrichtseinheit verbindet fachwissenschaftliche Tiefe mit lebensweltlicher Relevanz und nutzt vielfältige methodische Zugänge - Video, Textarbeit, Grafik-Analyse und Gruppenpuzzle - um Kompetenzentwicklung optimal zu unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Struktur und Funktion von Hörsystemen bei Tieren und Menschen und erklären deren Spezialisierungen. bewerten die Auswirkungen von Lärmbelastung auf ökologische Systeme und menschliche Gesundheit. beschreiben die Rolle von Hörakustikerinnen und Hörakustikern bei der Prävention und Versorgung von Hörbeeinträchtigungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Video-Inhalte (QR-Code) zur Informationsbeschaffung, extrahieren relevante Informationen und transferieren diese in ihren Lernkontext. erstellen digitale oder analoge Darstellungen (Handouts, Berichte) zur Präsentation von Forschungsergebnissen und wählen dabei Medienformate zielgruppengerecht aus. recherchieren kritisch in digitalen Quellen zu Lärmschutzmaßnahmen und Hörakustik, überprüfen die Glaubwürdigkeit von Quellen und bewerten Informationen auf Relevanz und Aktualität. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Grafiken und Daten und leiten daraus Schlussfolgerungen ab. recherchieren selbstständig Informationen zu Lärmschutzmaßnahmen und bewerten deren Effektivität und Umsetzbarkeit. entwickeln und präsentieren Lösungsvorschläge zur Reduktion von Lärmbelastung unter Berücksichtigung technischer, politischer und individueller Aspekte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Gruppenpuzzle-Struktur kooperativ zusammen, teilen Expertenwissen und unterstützen sich gegenseitig beim Lernen. kommunizieren ihre Facherkenntnisse verständlich und argumentieren begründet in Diskussionen über Zielkonflikte. reflektieren unterschiedliche Perspektiven (Tiere, Menschen, Akustiker) und entwickeln ein differenziertes Verständnis für komplexe Umweltprobleme.

  • Biologie
  • Sekundarstufe II

Bioakustik und Kommunikation

Fachartikel

Der Fachartikel für das Fach Biologie der Klassen 12-13 vermittelt, wie Tiere und Menschen Schall zur Kommunikation und Orientierung nutzen. Er erläutert tierische Lautäußerungen, unterschiedliche Hörbereiche sowie die Anpassung an Umweltbedingungen und zeigt, wie Lärmbelastung Verständigung und Wahrnehmung beeinträchtigen kann. Bioakustik: Die Sprache der Tiere Als Bioakustik bezeichnet man die Wissenschaft von Schall und akustischer Kommunikation unter Lebewesen. Bioakustiker erforschen, wie Tiere Geräusche erzeugen, wahrnehmen und zur Kommunikation nutzen – sowohl innerhalb ihrer eigenen Art (intraspezifische Kommunikation) als auch mit anderen Arten (interspezifische Kommunikation). Die Forschung zeigt: Tierkommunikation verfolgt immer einen biologischen Zweck. Die vier Hauptfunktionen akustischer Kommunikation sind: Partnerfindung und Balz: Männliche Vögel singen, um Weibchen anzulocken, und Wale tragen komplexe Gesänge vor, um Partner zu finden. Revierverteidigung: Vögel markieren ihr Revier durch charakteristische Gesänge – andere Männchen verstehen die Botschaft und meiden das Gebiet. Warnung vor Gefahren: Alarmrufe warnen Artgenossen vor Prädatoren, wobei verschiedene Rufe verschiedene Bedrohungen signalisieren, etwa einen Raubvogel im Gegensatz zu einem Bodenräuber. Soziale Bindung und Koordination: Muttertiere rufen ihre Jungen, und Herdentiere halten Kontakt über große Distanzen Akustische Signale spielen dabei für das Überleben und die Fortpflanzung vieler Spezies eine entscheidende Rolle.

  • Biologie
  • Sekundarstufe II

Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Beschreibung Das Arbeitsblatt thematisiert zentrale Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und kann in den Fächern Biologie und Geographie eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist eine alltagsnahe Beobachtung: sichtbar geschädigte oder abgestorbene Bäume in heimischen Wäldern. Von diesem Punkt aus erschließen sich die Lernenden schrittweise die Ursachen dieser Entwicklung, insbesondere anhaltende Trockenheit, Dürren, Extremwetterereignisse, und deren Auswirkungen auf Bäume und Waldökosysteme. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Gefährdung von Ökosystemen bzw. des ökologischen Gleichgewichts durch Eingriffe des Menschen und deren systemischen Folgen (anthropogener Treibhauseffekt und Klimawandel). Das Arbeitsblatt kann als Einstieg oder Ergänzung zur Thematisierung von natürlicher Sukzession durch exogene oder anthropogene Einflüsse eingesetzt werden. Im Sinne der BNE werden die Lernenden mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme konfrontiert und entwickeln gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung, um damit ihre Gestaltungskompetenz für eine zukunftsfähige Welt zu stärken (SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 15: Leben an Land, SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion). Lernziel Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Ursachen und Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und erklären Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren die Bedeutung des Ökosystems Wald für Mensch, Umwelt und Wirtschaft und leiten Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit ab. Gleichzeitig werden anthropogene Einflüsse auf ökologische Zusammenhänge erläutert und die Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme für die Natur und regelgeleitetes Handeln im Umgang mit natürlichen Ressourcen aufzeigt. Ein grundlegendes biologisches Verständnis hinsichtlich des Themas Ökosystem Wald ist für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen hilfreich. Im Fokus steht das Ökosystem Wald als komplexes Zusammenspiel aus abiotischen und biotischen Faktoren. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Schädlinge wie der Borkenkäfer nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern häufig eine Folge klimabedingter Schwächung der Wälder sind. Dabei wird deutlich, wie eng Klimawandel, Waldwirtschaft und Holzwirtschaft miteinander verknüpft sind. Ablauf und Einsatz Das Material kombiniert Sachtexte, einen Interviewimpuls aus der Praxis einer Forstwirtin, strukturierte Arbeitsaufträge sowie handlungsorientierte Aufgaben. Besonders niedrigschwellig ist die Unterrichtseinheit durch den Einsatz von klaren Fragestellungen, überschaubaren Textmengen und einem logischen Aufbau. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Holz als nachhaltigem Rohstoff und auf Nutzungskonflikten, die durch geschädigte Wälder entstehen können. Abgerundet wird das Arbeitsblatt durch einen Transfer in den Bereich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung: Am Beispiel klimafreundlicher Dächer wird aufgezeigt, wie Handlungsfelder außerhalb des Waldes – etwa im Hausbau – zur Entlastung der Wälder beitragen können. Dadurch eignet sich das Material sowohl für Einzelstunden als auch für kurze Unterrichtsreihen und lässt sich problemlos in einen handlungsorientierten Unterricht integrieren. Differenzierung und Materialeinsatz Das Arbeitsblatt eignet sich für binnendifferenzierte Settings. Schwächere Lernende profitieren von klaren Leitfragen und der strukturierten Aufgabenfolge, stärkere Lernende können ihre Ergebnisse vertiefend begründen oder zusätzliche Beispiele aus Waldwirtschaft und Holzwirtschaft einbringen. Optional lassen sich Karten, Klimadiagramme oder regionale Waldbeispiele ergänzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Auswirkungen von Klimawandel, Trockenheit und Dürren auf das Ökosystem Wald. erläutern biologische Zusammenhänge zwischen Wasserverfügbarkeit, Vitalität von Bäumen und Schädlingsbefall (zum Beispiel Borkenkäfer) anhand konkreter Beispiele. stellen Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln, dem Klimawandel und den Folgen für Wälder sachgerecht dar. lernen Möglichkeiten kennen, den Wald zu schützen und zur Entlastung von gefährdeten Wäldern beizutragen. übertragen erarbeitetes Wissen auf neue Kontexte, zum Beispiel bei der Planung eines klimafreundlichen Daches. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus altersangemessenen Sachtexten, Aufgabenstellungen und audiovisuellen Impulsen. strukturieren Informationen zu Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen klimabedingter Waldschäden. beantworten Leitfragen schriftlich nachvollziehbar und fachlich korrekt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder Kleingruppen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsergebnisse. bringen eigene Beobachtungen und Ideen in Diskussionen ein und respektieren unterschiedliche Perspektiven. entwickeln gemeinsam Lösungen im Sinne von Nachhaltigkeit und reflektieren individuelles sowie gesellschaftliches Handeln.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Aufbau und Wirkung von Tensiden

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 12–13 vermittelt vertiefendes Wissen zur Stoffklasse der Tenside. Die Lernenden befassen sich mit dem chemischen Aufbau und der Wirkung von Tensiden anhand des Struktur-Eigenschafts-Konzepts. Experimente zur Oberflächenspannung und Mizellenbildung vertiefen das Verständnis der Abläufe auf molekularer Ebene. Auch gesundheitliche und ökologische Aspekte sowie die Osmose-Reinigung als nachhaltige Alternative zum Tensideinsatz werden thematisiert. Tenside sind in modernen Reinigungsmitteln kaum noch wegzudenken. Nicht nur die Profis aus dem Gebäudereiniger-Handwerk sind auf sie angewiesen. Auch im Alltag haben Tenside viele Einsatzbereiche – und das nicht nur beim Waschen und Putzen. Die praktischen Helfer bringen aber auch Herausforderungen mit sich: Sie können Umwelt und Gesundheit belasten, insbesondere, wenn sie nicht fachgerecht eingesetzt werden. Umso wichtiger ist ein fachgerechter sowie bewusster Umgang mit diesen Stoffen. Die Lernenden erhalten ein weitreichendes Wissen rund um die Stoffklasse der Tenside. In diesem Zusammenhang werden zunächst grundlegende Kenntnisse über den chemischen Aufbau von Tensiden sowie ihre Eigenschaften besprochen. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler die Anwendung des Struktur-Eigenschafts-Konzeptes kennen. ( Arbeitsblatt 1 ) Im weiteren Verlauf der Einheit wird dann auf die Waschwirkung im Detail und die damit verbundenen reinigungstechnischen Eigenschaften von Tensiden eingegangen. Dabei wird zum einen die Herabsetzung der Oberflächenspannung durch waschaktive Substanzen anhand eines Experiments thematisiert und zum anderen die Ausbildung von Mizellen sowie deren Struktur behandelt. In diesem Zusammenhang wird auch die Wirkweise von Tensiden als Emulgatoren und Dispersionsmittel angesprochen. ( Arbeitsblatt 2 ) Im Anschluss werden anhand fächerübergreifender Aufgabenstellungen die ökologischen und gesundheitlichen Aspekte von Tensiden beleuchtet und so ein Bezug zum Thema Nachhaltigkeit geschaffen. Der Fokus liegt dabei auf der durch Tenside hervorgerufenen Umweltbelastung und dem Kennenlernen verschiedener Zertifikate, die dabei helfen sollen, nachhaltige Produkte zu identifizieren. Darüber hinaus wird das nachhaltige Verfahren der Osmose-Reinigung erarbeitet. ( Arbeitsblatt 3 ) Das Thema Tenside ist aus dem Alltag eines jeden Menschen nicht mehr wegzudenken. Das Anwendungsgebiet der Tenside erstreckt sich über alle Lebensbereiche der Schülerinnen und Schüler. Neben den offensichtlichen Anwendungsbereichen wie der Kosmetikindustrie oder den Haushaltsreinigern, werden Tenside auch als Emulgatoren für Lebensmittel oder in der Farb- und Lackindustrie genutzt. Vor allem aber auch mit Blick auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sollten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Bedeutung eines ressourcenschonenden Umgangs mit Reinigungsmitteln auseinandersetzen und ihren eigenen Konsum kritisch reflektieren. Diese Unterrichtseinheit kann in den Rahmenlehrplan der Sekundarstufe II eingeordnet und für das Fach Chemie genutzt werden. Sie bietet detailliertes Wissen über Tenside in naher Anlehnung an den Alltag. Das Material besitzt ebenso fächerübergreifende Aspekte und ermöglicht damit das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Unterricht zu integrieren. Ein gewisses chemisches Vorwissen bezüglich der organischen Chemie wird für die Bearbeitung der Aufgaben vorausgesetzt. So sollten Kenntnisse über funktionelle Gruppen sowie Bau- und Ordnungsprinzipien organischer Stoffe bereits vorliegen. Für das Lösen der verschiedenen Aufgabenstellungen stehen Arbeitsblätter mit Infotexten zur Verfügung. In einigen Aufgabenstellungen wird zusätzlich die eigene Recherchefähigkeit entwickelt und auch das kritische Hinterfragen gefördert. Kleine Experimente unterstützen dabei, die zuvor besprochenen theoretischen Kenntnisse zu vertiefen. Ein breites Spektrum an Lernmethoden und Sozialformen ermöglicht es den Unterricht abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den chemischen Aufbau und die daraus resultierenden Eigenschaften von Tensiden. können die Wirkungsweise von Tensiden und deren Waschwirkung erklären. wenden das Struktur-Eigenschafts-Konzept an. kennen Gefahren und Risiken beim Tensideinsatz. vergleichen Ökosiegel, die zur Kennzeichnung von Reinigungsmitteln eingesetzt werden. beurteilen Tenside in Hinblick auf Nachhaltigkeit. kennen nachhaltige Alternativen zum Tensideinsatz (Osmose-Reinigung). führen chemische Experimente eigenständig durch. nutzen ihr Wissen, um fächerübergreifende Fragestellungen zu beantworten. setzen sich kritisch mit den ökologischen Aspekten von Tensiden auseinander und bewerten den oft vermehrten Einsatz. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Medienangebote für ihre Recherche. wählen digitale Inhalte selbstständig aus und hinterfragen diese vorher kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren sachlich und bearbeiten verschiedene Aufgabenstellungen in Zusammenarbeit mit anderen Schülerinnen und Schülern.

  • Chemie
  • Sekundarstufe II
Geschichtete Sandsteinklippe am Meer mit horizontalen Sedimentschichten und Kieselstrand.

Gesteine und ihre Entstehungsarten

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Erdkunde / Geographie der Klassen 5–7 führt die Schülerinnen und Schüler in den Gesteinskreislauf ein. Sie erforschen die Entstehung sedimentärer, magmatischer und metamorpher Gesteine sowie deren Eigenschaften. Durch die Untersuchung gesteinsbildender Prozesse entwickeln sie ein Verständnis für endogene und exogene Faktoren und beurteilen die Eignung von Natursteinen als Baumaterialien. Ausgehend von einer überraschenden Entdeckung – Fossilien in den Mauern von Gebäuden – führt diese Unterrichtseinheit die Schülerinnen und Schüler durch den Gesteinskreislauf und macht dabei geologische Prozesse greifbar. Der Aufbau der Einheit folgt dem Weg der Gesteine von ihrer Entstehung bis zur Verwendung als Baumaterial. Zunächst erforschen die Lernenden die Entstehung verschiedener Gesteinsarten (magmatisch, sedimentär, metamorph) durch endogene und exogene Prozesse. Im zweiten Schritt untersuchen sie arbeitsteilig die spezifischen Eigenschaften (z. B. Härte, Korngröße und Struktur, Witterungsbeständigkeit) von Gesteinen. Abschließend stellt die Unterrichtseinheit einen konkreten lebensweltlichen Bezug her und lässt die Schülerinnen und Schüler Gesteine als Baumaterialien näher unter die Lupe nehmen. Warum sind so viele Kirchen aus Sandstein? Und warum Arbeitsplatten in der Küche eher selten? Dabei zeigt sich die Fachexpertise von Steinmetzinnen und Steinmetzen als Fundgrube für wertvolle Tipps. Gesteine begegnen uns überall im Alltag. Nicht nur in der Natur, sondern auch in Form von Baustoffen in Fassaden, als Arbeitsplatten, Fensterbänke oder auch Kunstwerke. Sie sind nicht nur elementare Bausteine unserer menschlichen Lebenswelt, sondern auch der Natur. Sie liefern uns wichtige Informationen über die Erdgeschichte, die Zusammensetzung der Erde sowie geologische Entstehungsprozesse und helfen uns zu verstehen, wie Landschaften entstanden sind. Um endogene und exogene Prozesse, die unsere Erde gestalten, zu verstehen, ist es wichtig, sich mit Gesteinen als Baumaterialien unserer Erde auseinanderzusetzen. Eine wichtige Grundlage stellt hier der Kreislauf der Gesteine dar, der veranschaulicht, wie sich die Erdkruste stetig wandelt. Dies geschieht durch Kräfte im Erdinneren wie hohe Temperaturen und Druck sowie durch Kräfte an der Erdoberfläche wie Witterungseinflüsse und jahreszeitliche Veränderungen. Aufhänger der Unterrichtseinheit ist eine Schlagzeile über Fossilienfunde in einer Gebäudefassade. Die Lernenden befassen sich im Verlauf der Einheit mit der Frage, wie die urzeitlichen Lebewesen in unsere Bauwerke kommen und untersuchen die Eigenschaften von Gesteinen in Hinblick auf ihre Eignung als natürliches Baumaterial. In der ersten Unterrichtsstunde ( Arbeitsblatt 1) lernen die Schülerinnen und Schüler magmatische, metamorphe und sedimentäre Gesteine und deren Entstehungsprozesse kennen. Mithilfe von Lesetext und Schaubild erarbeiten die Lernenden den Gesteinskreislauf und somit unterschiedliche Gesteinsarten und deren Entstehungswege. Anschließend vertiefen sie ihr Wissen über verschiedene Gesteine, indem sie in einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit ( Arbeitsblatt 2 ) exemplarisch deren Eigenschaften untersuchen. Dabei befassen sich die Schülerinnen und Schüler entweder mit dem Granit (magmatisches Gestein), dem Sandstein (Sedimentgestein) oder dem Marmor (metamorphes Gestein). Hierfür können Handstücke oder auch die Abbildungen auf den Arbeitsblättern herangezogen werden. Anschließend werden die Arbeitsergebnisse der Schülergruppen entweder im Plenum oder in weiteren Kleingruppen (Gruppenpuzzle) zusammengetragen. Mit dem Verweis auf Naturwerksteine als Baumaterialien wird dabei stets ein Lebensweltbezug hergestellt. In den Unterrichtsstunden vier und fünf beurteilen die Lernenden, welche Natursteine sich auf Grundlage ihrer Eigenschaften für welche Einsatzzwecke eignen und verbinden ihre theoretischen Kenntnisse mit praktischen Beobachtungen, indem sie Beispiele aus ihrer Lebenswelt zuordnen ( Arbeitsblatt 3 ). Am Ende der Unterrichtseinheit steht der Rekurs auf die lohnende Fragestellung: Die Fossilien kommen in die Gebäudewand, da es sich um ein Sedimentgestein vom Meeresboden handelt, in das abgestorbene Lebewesen eingeschlossen sind. Eine vertiefende Forschungsaufgabe kann optional in einer weiteren Unterrichtsstunde durchgeführt werden: Die Lernenden gehen in ihrer Umgebung auf Entdeckungstour, suchen nach Arbeiten aus Naturstein und untersuchen diese. Die Einheit lädt durch interessante Forschungsfragen zum eigenständigen Lernen ein und ist durch den Einsatz unterschiedlicher Sozialformen abwechslungsreich aufgebaut. Sie kann besonders anschaulich gestaltet werden, wenn Lehrkräfte Handstücke als Anschauungsmaterialien zur Verfügung stellen oder die Schülerinnen und Schüler in ihrem alltäglichen Umfeld auf Entdeckungstour gehen und dort Naturwerksteine erkunden, lässt sich aber auch niedrigschwellig über die anschaulichen Arbeitsblätter umsetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Grundprinzipien der Gesteinsbildung und lernen Gesteine entsprechend ihrer Entstehungsarten kennen. unterscheiden Gesteine in ihren Eigenschaften und leiten daraus deren Einsatzmöglichkeiten als natürliche Werkstoffe ab. untersuchen Gesteine und deren Einsatz in ihrer Umgebung (Pflastersteine, Treppen, Säulen/Pfeiler, Fenster- und Türstürze, Mauern, Portale etc.). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten Informationen aus Lesetexten aus. recherchieren mithilfe von Internetlinks und/oder eigenständig im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielgerichtet miteinander in der Gruppe. können gemeinsam Aufgaben bearbeiten und Arbeitsergebnisse präsentieren. können Informationen in Fachsprache situations- und adressatengerecht ausdrücken. arbeiten kooperativ in Paararbeit und in Kleingruppen.

  • Erdkunde / Geographie
  • Sekundarstufe I
Dachkonstruktion aus Holz.

Ökosystem Wald – Holz als Ressource und Rohstoff

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klassen 11–12 vermittelt fundiertes Wissen über den Rohstoff Holz – von seiner Herkunft im Ökosystem Wald über die Verarbeitung bis hin zur nachhaltigen Nutzung – zum Beispiel als zertifizierter Baustoff in Dachkonstruktionen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, warum Holz mehr ist als nur ein Baustoff – nämlich eine Ressource, deren bewusster Einsatz Klimaschutz, Biodiversität und Zukunftssicherung miteinander verbindet. Holz als Rohstoff zählt zu den ältesten Bau- und Werkstoffen der Menschheitsgeschichte. Er begegnet uns überall in unserem Alltag, sei es in Möbeln, in Form von Papier und Verpackung oder in der Dachkonstruktion des eigenen Hauses. Um Holz als Rohstoff und Ressource langfristig nutzen zu können, ist ein nachhaltiger Umgang wie beispielsweise durch eine nachhaltige Waldwirtschaft essenziell. Insbesondere auch in Hinblick auf den Umweltschutz ist ein Gleichgewicht zwischen der ökonomischen Bedeutung des Waldes und der ökologischen Waldbewirtschaftung wichtig. In der Unterrichtseinheit verfolgen die Schülerinnen und Schüler den Weg des Holzes von der Ressource Wald bis zur Verwendung als Werkstoff und erhalten dabei grundlegendes Wissen über das Ökosystem Wald und die Bedeutung von Holz als nachwachsender Rohstoff. Dabei werden der Aufbau und das Wachstum des Waldes berücksichtigt sowie ein Vergleich zwischen Naturwald und Kulturwald gezogen. Des Weiteren werden die Erschließung und der Abbau von Holz behandelt, wobei Begriffe wie Rohstoff und Ressource definiert werden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den verschiedenen Einflüssen auseinander, die sich auf die Langlebigkeit von Holz auswirken. Außerdem betrachten sie verschiedene Methoden, um Holz langlebiger zu machen. Ergänzend dazu wird die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Holzprodukten angesprochen. Daraufhin erhalten die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über verschiedene Gütesiegel und Normen der Holzproduktion, die zum Klimaschutz beitragen. Das vorliegende Unterrichtsmaterial eignet sich für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe im Fach Biologie sowie Erdkunde und kann als Material für die Themen Ökologie beziehungsweise Nutzung von Rohstoffen herangezogen werden. Es orientiert sich dabei vor allem an dem Kerncurriculum des Hessischen Kultusministeriums, kann aber auch in allen anderen Bundesländern als ergänzendes Material genutzt werden. Die Einheit bietet einen umfassenden Überblick über den Rohstoff Holz und thematisiert die Funktion und Bedeutung des Waldes sowohl aus ökologischer als auch aus gesellschaftlicher Perspektive. Der starke Lebensweltbezug zeigt sich in alltagsnahen Beispielen, praxisorientierten Aufgabenstellungen und aktuellen Problemfragen zur nachhaltigen Ressourcennutzung, insbesondere im Zusammenhang mit dem Dachdeckerhandwerk. Der verantwortungsvolle und umweltschonende Umgang mit Holz wird dabei im Kontext des Klimaschutzes und der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) betrachtet. Die Unterrichtseinheit ist binnendifferenziert aufgebaut, sodass sie sowohl in Grund- als auch in Leistungskursen sowie in heterogenen Lerngruppen flexibel eingesetzt werden kann. Sie bietet eine Vielzahl an methodischen Zugängen (z. B. Think–Pair–Share, Exkursion, Quellenarbeit, Gruppenpräsentationen) und setzt auf unterschiedliche Sozialformen, um eigenständiges und kooperatives Lernen zu fördern. Zusatzaufgaben ermöglichen eine inhaltliche Vertiefung je nach Lerngruppe oder Zeitrahmen. Die begleitenden Infotexte sind so konzipiert, dass sie eine selbstständige Erarbeitung der Aufgaben ermöglichen und zugleich die Recherche- und Urteilskompetenz der Lernenden schulen. Die Unterrichtseinheit gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Abschnitte, die jeweils durch ein Arbeitsblatt strukturiert sind. Das erste Arbeitsblatt führt in das Ökosystem Wald ein und legt den Fokus auf die Funktionen, Strukturen und die biologische Vielfalt dieses Lebensraums. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Natur- und Kulturwälder zu unterscheiden, und setzen sich mit der Rolle des Waldes als Speicher, Lebensraum und Holzlieferant auseinander. Diese Einführung fördert nicht nur das ökologische Verständnis, sondern schärft auch das Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Im zweiten Abschnitt wird der Rohstoff Holz selbst in den Mittelpunkt gestellt. Die Lernenden beschäftigen sich mit der Erschließung, Nutzung und Weiterverarbeitung von Holz, mit Einflussfaktoren auf seine Langlebigkeit sowie mit den ökologischen Auswirkungen einer nicht nachhaltigen Holznutzung. Sie lernen zentrale Fachbegriffe wie "Ressource", "Lagerstätte" oder "Reserve" kennen und übertragen diese auf den Kontext der Forstwirtschaft. Die Verbindung zu realen Materialien, wie Holzobjekten im Schulumfeld, sorgt dabei für einen direkten Lebensweltbezug. Zugleich wird der Blick auf globale Herausforderungen gelenkt – etwa durch die kritische Auseinandersetzung mit der Nutzung von Tropenholz – und erste Bezüge zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) hergestellt. Das dritte Arbeitsblatt fokussiert auf Qualitätsstandards und Zertifizierungssysteme wie FSC, PEFC und "Zert Green Building". Diese werden im Hinblick auf ihre ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung untersucht. Dabei wird auch der Praxisbezug konkret: Am Beispiel des Dachdeckerhandwerks wird deutlich, wie sich nachhaltige Materialwahl auf betriebliche Entscheidungen und Umweltwirkungen auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, solche Standards kritisch zu bewerten und entwickeln auf dieser Basis fundierte Handlungsempfehlungen. Besonders in dieser Phase werden Argumentationsfähigkeit, Urteilskompetenz und Problemlösefähigkeiten gefördert. Grundlegende Kenntnisse aus der Sekundarstufe I – insbesondere zu ökologischen Zusammenhängen und zum Themenfeld Nachhaltigkeit – werden vorausgesetzt. Darüber hinaus ist kein spezifisches Vorwissen erforderlich. Die Einheit eignet sich daher gleichermaßen als Einstieg in die Thematik wie zur Vertiefung und Anwendung bereits erworbener Kompetenzen. Sie schafft eine gelungene Verbindung zwischen fachlichem Lernen, Alltagsorientierung und dem Bewusstsein für globale Verantwortung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen detailliertes Wissen über das Ökosystem Wald. definieren verschiedene Begriffe wie Rohstoffe, Ressourcen und Reserven. befassen sich mit dem Rohstoff Holz sowie dem nachhaltigen Umgang. erkennen den Zusammenhang zwischen globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) und regionaler Ressourcennutzung. analysieren Nutzungskonflikte rund um den Rohstoff Holz und reflektieren ökologische Zusammenhänge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wählen digitale Inhalte und Informationen selbständig aus. nutzen verschiedene Medienangebote für ihre Recherche. unterscheiden verschiedene Medien souverän und hinterfragen diese kritisch-reflektiert. dokumentieren und präsentieren Arbeitsergebnisse mithilfe digitaler Werkzeuge (z.B. Mindmaps, Präsentationen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sachlich kommunizieren und Aufgaben in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern bearbeiten und ausführen. übertragen fachliche Inhalte auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Fragestellungen. können ihr Wissen auf fächerübergreifende Fragestellungen anwenden. beurteilen die Bedeutung einer nachhaltigen Nutzung des Rohstoffs unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. bewerten die Folgen des menschlichen Eingreifens in das Ökosystem Wald. entwickeln eigene Standpunkte zum Umgang mit Ressourcen und begründen diese argumentativ.

  • Biologie
  • Sekundarstufe II
Schwarzes Auto auf einer Autobahn mit grafisch angedeuteten Sensoren.

Mobilität im Wandel

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klasse 9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Veränderungen, die mit der Digitalisierung der Mobilität und dem autonomen Fahren einhergehen. Die Lernenden analysieren Verkehrspolitik, rechtliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Transformation, reflektieren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und bewerten Mobilitätskonzepte der Zukunft - etwa hinsichtlich des Klimaschutzes. Die Unterrichtseinheit bietet einen vielseitigen Einblick in die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Dimensionen des autonomen Fahrens. Dabei wird auch der Wandel in beruflichen Tätigkeitsfeldern thematisiert, die von dieser technologischen Entwicklung betroffen sind, insbesondere im Bereich Mobilität und Technik. Zu Beginn setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den technischen Grundlagen des autonomen Fahrens auseinander. Sie lernen, wie Sensoren, Assistenzsysteme und verschiedene Stufen der Automatisierung funktionieren und diskutieren, wie sich Verantwortung und Sicherheit mit zunehmender Automatisierung verändern. Im weiteren Verlauf analysieren die Lernenden zentrale Rahmenbedingungen, die die Einführung autonomer Fahrzeuge beeinflussen. Auf Arbeitsblatt 2 beschäftigen sie sich mit rechtlichen Vorgaben, wirtschaftlichen Interessen, ökologischen Aspekten sowie mit der Rolle von Unternehmen und Betrieben im Wandel der Mobilität. Dabei wird auch thematisiert, wie sich Arbeitsprozesse und Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern verändern. Zum Abschluss stehen gesellschaftliche und ethische Fragen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen auf Arbeitsblatt 3 , wie sich das autonome Fahren auf das Zusammenleben in urbanen und ländlichen Räumen sowie auf die Arbeitswelt auswirken kann. Sie diskutieren Entscheidungssituationen, reflektieren mögliche Spannungsfelder und entwickeln eigene Zukunftsszenarien in Form eines fiktiven Ausblicks aus dem Jahr 2035. Die Unterrichtseinheit thematisiert politische und wirtschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren. Sie lässt sich lehrplankonform im Fach Politik und Wirtschaft der Sekundarstufe I verorten, insbesondere in den Inhaltsfeldern "Technologischer Wandel und Arbeitswelt", "Mobilität und Nachhaltigkeit" sowie "Regelungs- und Entscheidungsprozesse in Staat und Wirtschaft". Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit technischen Grundlagen des autonomen Fahrens, den fünf Automatisierungsstufen, Fragen der Verantwortung und Sicherheit sowie politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus analysieren sie ökologische Chancen und Risiken und diskutieren gesellschaftliche und ethische Fragestellungen. Das Kraftfahrzeughandwerk wird als praxisnahes Lernfeld eingebunden, um Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Berufsbildwandel anschaulich zu machen. Vorkenntnisse zu den Themen Technik , Verkehrsregulierung, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung sind hilfreich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Einheit fördert vor allem Kompetenzen in den Bereichen Analyse, Bewertung, Reflexion und Zukunftsgestaltung. Ein fächerübergreifender Zugang bietet sich insbesondere bei den Arbeitsblättern 2 und 3 an. So kann etwa die Diskussion ethischer Dilemmata im Straßenverkehr im Fach Ethik vertieft werden, während Fragestellungen zur nachhaltigen Mobilität auch im Geografieunterricht aufgegriffen werden können. Die Materialien sind für den Einsatz in der Sekundarstufe I konzipiert und ermöglichen durch differenzierte Aufgabenstellungen individuelles und kooperatives Lernen. Einzel-, Paar- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich ab. Rechercheaufträge, Bildimpulse, Videos und Diskussionsanlässe fördern Erkenntnisgewinn, Perspektivwechsel und Transferleistung. Die Lernenden werden ermutigt, sich aktiv mit einem hochaktuellen Thema auseinanderzusetzen und eigene Positionen zu entwickeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen das Potenzial autonomer Fahrzeuge für die Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft. erarbeiten politische Ziele und Herausforderungen, vor denen die Entwicklung und der Einsatz autonomer Fahrzeuge stehen. reflektieren ihren eigenen Standpunkt zum Einsatz autonomer Fahrzeuge sowie ethische Fragestellungen, die damit verbunden sind. entdecken die technologischen Systeme autonomer Fahrzeuge und deren Auswirkungen auf ihr Verhalten als „Fahrer“ und das Verkehrsumfeld. nehmen Stellung zu den konkreten Auswirkungen autonomer Fahrzeuge auf ihr eigenes Leben und die Gesellschaft insgesamt. setzen sich kritisch mit den Veränderungen der Berufswelt durch autonome Fahrzeuge auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig Informationen im Internet zu den Themen autonomes Fahren und Technologien und bewerten diese kritisch. setzen sich mit digitalen Quellen auseinander, reflektieren die Informationen und präsentieren diese situationsgerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Fähigkeit zur konzentrierten Einzelarbeit und effektiven Teamarbeit. lernen, auf das Gesagte ihres Gegenübers einzugehen, Redeanteile zu reflektieren und konstruktives Feedback zu geben. erweitern ihre Fähigkeit, ihre eigene Meinung klar zu kommunizieren und gleichzeitig einen Konsens mit anderen zu finden.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I
Junge Frau in weißem T-Shirt vor einem offenen Fenster, mit Blick auf grüne Bäume und einen Parkplatz

Atmung, Schadstoffaufnahme und Schutzmaßnahmen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klasse 8 thematisiert den Zusammenhang von Blutkreislauf und Atmung. Die Lernenden untersuchen den Weg der Atemluft und analysieren, wie sich die Atemluft zwischen Ein- und Ausatmen verändert. Dabei wird der Lungenkreislauf mit seinen Funktionen zur Oberflächenvergrößerung und zum Sauerstoffaustausch betrachtet. Abschließend werden die Auswirkungen von Staub und Rauchen auf die Lunge beschrieben und bewertet. Luft umgibt die Erde als schützende Hülle und stellt den notwendigen Sauerstoff für unsere Atmung bereit. Aber was ist, wenn Schadstoffe in der Luft sind? Die Unterrichtseinheit behandelt die Themen Luft, Luftschadstoffe und Luftreinhaltung. Ausgehend von den biologischen Grundlagen des Atmungssystems (Wege der Atemgase, Bau und Funktion der Lunge) wird der Einfluss von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit untersucht. Dabei stellt sich auch die Frage, wie diese Schadstoffe entstehen und in den Klassenraum gelangen. Zur Erarbeitung werden dafür unterschiedliche Aufgabentypen angeboten. Abschließend erarbeiten die Lernenden Maßnahmen und Verhaltensweisen, um die Gesundheit zu schützen und die Luft reinzuhalten. Die Lernenden arbeiten einzeln, in Paar- oder Gruppenarbeit. Sie teilen ihre Erkenntnisse im Plenum unter anderem als Präsentation von Plakatentwürfen und diskutieren sie. Dabei unterstützen sie sich gegenseitig. Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern bieten verschiedene Herangehensweisen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade: zum Beispiel einfache Beobachtungs- oder Zuordnungsaufgaben, Lesetexte mit Fragen oder Diagramme, die erstellt und ausgewertet werden. Der Einsatz des Storytellings liefert einen roten Faden, der die einzelnen Unterrichtsstunden verbindet und an die Erlebniswelt der Lernenden anknüpft. Die Unterrichtseinheit hat einen starken Lebensweltbezug, da die Erkenntnisse (bis auf die kontrollierte Wohnraumlüftung) direkt angewendet werden können (siehe Lüftungsverhalten). Ebenso eng ist der Bezug zum Handwerk, da zum Beispiel Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger mit dazu beitragen, dass die Luft in Räumen eine gute Qualität hat. Bei dieser Einheit bietet es sich an, Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks in die Schule einzuladen, um gemeinsam mit ihnen über das Thema zu diskutieren. Die Unterrichtseinheit befasst sich mit dem Thema "Gute Luft, gesunde Lunge", so wie es beispielsweise im Inhaltsfeld Mensch und Gesundheit und dort dem Schwerpunkt Atmung und Blutkreislauf (Kernlehrplan Biologie), sowie einem Teilaspekt des Inhaltsfeldes Energieversorgung (Kernlehrplan Physik) vorgesehen ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den biologischen Grundlagen der Atmung und den gesundheitlichen Auswirkungen von Luftschadstoffen. Der ökologische und Nachhaltigkeitsaspekt kommt vor allem bei der Frage des richtigen Lüftens zum Tragen und hat dort eine unmittelbare Alltagsbedeutung. In der Unterrichtseinheit werden Inhalte zu den Themen Wege der Atemgase, Bau und Funktion der Lunge, Wirkung von Luftschadstoffen, richtiges Lüften und Alternativen zur Fensterlüftung erarbeitet. Die Lernenden stellen ihr erworbenes Wissen nachvollziehbar dar, erläutern Zusammenhänge, erkennen Probleme und formulieren Fragen, beobachten, werten Messdaten aus und ziehen ihre Schlüsse daraus und bewerten zum Beispiel Handlungsoptionen zur Verbesserung der Luftqualität in Klassenräumen (unter anderem Kompetenzen UF1, E1, E5, K2-4, B1-4 des Kernlehrplans Biologie für die Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen). Vorkenntnisse aus dem Bereich Auswerten und Erstellen von Diagrammen sowie zur gezielten Informationssuche im Internet sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit dienen als Methoden der Wissensvermittlung und Erkenntnisgewinnung. Differenzierte Aufgabenstellungen ermöglichen die Arbeit auf unterschiedlichen Kompetenzstufen, so dass alle Lernenden einer Gruppe Lernzuwächse erzielen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Weg der Atemgase sowie den Aufbau und die Funktion der Lunge. kennen gesundheitliche Auswirkungen von exemplarisch ausgewählten Luftschadstoffen und können diese zuordnen. beschreiben verschiedene Maßnahmen zur Luftreinhaltung und bewerten diese mit Blick auf ihren Alltag. bewerten die Maßnahmen in Bezug auf den Nachhaltigkeitsaspekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Informationsquellen wie das Internet, um gezielt Informationen zu einem eingegrenzten Thema zu finden. entnehmen einem Diagramm Informationen. können selbst ein informatives Diagramm aus gegebenen Daten erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gleichberechtigt mit einer Partnerin, einem Partner oder in einer Kleingruppe, tauschen Vorschläge aus und einigen sich. kommunizieren adressatengerecht und nutzen dabei auch die Fachsprache.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik und Wirtschaft der Klasse 12 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse über Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union. Die Lernenden analysieren, wie EU-Richtlinien politische Rahmenbedingungen schaffen und wie diese durch nationale Gesetze, Förderprogramme und Initiativen umgesetzt werden. Lebensnahe Beispiele ermöglichen die Auseinandersetzung mit Europas Beitrag zur globalen Klimapolitik. Vor dem Hintergrund des politischen Willens zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in der Europäischen Union gibt die EU im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und der darin definierten Ziele Richtlinien vor. Diese Richtlinien sollen von den Mitgliedstaaten durch nationale Gesetzgebungen und Förderinitiativen umgesetzt werden. Ziel ist es, auf diesem Wege bereits bestehende gesellschaftliche Vorstellungen im Bereich Nachhaltigkeit zu stärken und durch konkrete Maßnahmen weiter umzusetzen. Ein anschauliches Beispiel für eine solche richtliniengestützte Förderung ist das Konzept der Kreislaufwirtschaft. Wie lassen sich Ziele der Nachhaltigkeit auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene umsetzen? Die europäischen Vorgaben und deren Umsetzung auf nationaler Ebene betreffen die Menschen in der EU unmittelbar – sie haben direkte Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen und erfahren, dass diese Richtlinien und Gesetze dem übergeordneten Ziel einer nachhaltigen Entwicklung dienen, das als gemeinsames gesellschaftliches Leitbild angestrebt wird. Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht das regenerative System der Kreislaufwirtschaft. Die Lernenden setzen sich mit den theoretischen Grundlagen sowie den praktischen Auswirkungen dieses Konzepts auseinander. Sie erarbeiten, wie Maßnahmen und Zielsetzungen der EU auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene umgesetzt werden und welche Bedeutung und Auswirkungen dies direkt und indirekt auf die eigene Lebenswelt hat. Dabei stehen folgende Leitfragen im Fokus: Wie beeinflussen EU-Regelungen die Akteure vor Ort? In welchem Maße wirken sich diese Regelungen auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wirtschaftslebens (Verbraucherinnen und Verbraucher, Betriebe etc.) aus? Wie betreffen die Vorgaben die Lernenden persönlich in ihrem Alltag? Wo lassen sich die Auswirkungen europäischer und nationaler Regelungen im eigenen Umfeld beobachten? Um diese Fragen greifbar zu machen, wird in der Unterrichtseinheit ein lebensnahes Lernfeld eröffnet. Die Lebenswelt der Lernenden wird dabei bewusst mit dem Wirtschaftssektor Handwerk verknüpft, um die Verbindung zwischen den Lernenden als Verbraucherinnen und Verbrauchern und den Akteuren herzustellen, die die politischen Vorgaben konkret umsetzen und mitgestalten. Anhand konkreter Beispiele aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler – wie etwa Reparaturwerkstätten, Elektrofachbetriebe, aber auch Bäckereien, Fleischereien oder Konditoreien – wird exemplarisch deutlich, wie diese Betriebe zur Umsetzung europäischer Nachhaltigkeitsziele beitragen. Gleichzeitig werden erste Einblicke vermittelt, an welchen Stellen die europäische Strategie zur Kreislaufwirtschaft an ihre Grenzen stößt. Mithilfe der zugehörigen Arbeitsmaterialien wird der Nutzen von Reparaturen für die Kreislaufwirtschaft thematisiert. Abschließend wird im letzten Arbeitsblatt der Mehrweg-Gedanke als zentrales Element der Kreislaufwirtschaft behandelt, um die Möglichkeiten zur Abfallvermeidung aufzuzeigen. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders für den Einsatz in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Fach Politik und Wirtschaft, beispielsweise in Hessen im Rahmen des Themas „Europas Beitrag zu einer globalen Klimapolitik“ (Q 4.4). Sie verfolgt einen lebensweltorientierten Ansatz und verdeutlicht die Auswirkungen europäischer Politik und Entscheidungen auf den Alltag der Schülerinnen und Schüler und das Leben in Deutschland. Ziel ist es, die europäische Nachhaltigkeitspolitik greifbar zu machen und aufzuzeigen, wie politische Entscheidungen auf europäischer und nationaler Ebene bis in die individuelle Lebenswelt wirken. Hierfür werden bewusst Beispiele aus dem Alltag der Lernenden gewählt – wie etwa der To-go-Becher –, um Berührungspunkte herzustellen und die Relevanz des Themas für den Alltag, aber auch für die Zukunft der Lernenden sichtbar zu machen. Didaktisch folgt die Einheit dem Prinzip „vom Großen zum Kleinen“: Ausgehend von den Nachhaltigkeitszielen der EU wird die Rolle nationaler Gesetzgebungen (z. B. Elektrogesetz; WEEE-Richtlinie) erläutert. Anschließend wird diese Dynamik auf die individuelle Ebene übertragen. Die Lernenden erkennen, dass auch ihr alltägliches Handeln im Kontext der europäischen Nachhaltigkeitspolitik steht. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit Primärquellen (z. B. WEEE-Richtlinie der EU, Elektrogesetz) und deren Analyse. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler, Reichweite und Bedeutung europäischer Regelungen für ihren eigenen Alltag zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig werden zentralabiturrelevante Kompetenzen gefördert, insbesondere im Bereich Quellenanalyse und im Umgang mit fachspezifischen Operatoren. Die Lernenden sollen nach Abschluss der Einheit in der Lage sein: Alltagssituationen zu identifizieren, in denen sie von europäischen Entscheidungen betroffen sind. Die Bedeutung umweltbewusster Entwicklung auf europäischer, nationaler und individueller Ebene zu erkennen und zu reflektieren. Vorteile und Nachteile europäischer Regelungen kritisch zu bewerten. Darüber hinaus wird durch diskursive Elemente (z. B. Debatten, Plenumsdiskussionen) das konstruktive Miteinander und die eigene Meinungsbildung gefördert. Hierbei bietet sich die Möglichkeit, auch eine eigene Unterrichtsstunde für die individuelle Reflexion und die Formulierung persönlicher Nachhaltigkeitsziele der Lernenden einzuplanen. Vorkenntnisse zur EU sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die notwendigen Begriffe und Grundlagen werden auf den Arbeitsblättern kompakt bereitgestellt. Die Unterrichtseinheit ermöglicht so eine kompetenzorientierte und schüleraktivierende Auseinandersetzung mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitspolitik der EU und bietet zugleich eine hilfreiche Vorbereitung auf das Abitur durch die Schulung relevanter Kompetenzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept der Kreislaufwirtschaft kennen. lernen neue Fachbegriffe und deren Definitionen. verstehen die Grundlagen der Kreislaufwirtschaft vor dem Hintergrund des EU-Ziels der Nachhaltigkeit. erkennen, dass EU-Regelungen lokale Akteure, Kundinnen und Kunden, sowie Konsumentinnen und Konsumenten beeinflussen und können dies beschreiben. erleben wie sich EU-Richtlinien, nationale Gesetze und lokales Handeln durch zum Beispiel Handwerksbetriebe auf den Alltag den Menschen auswirken. erkennen den maßgeblichen Beitrag lokaler Akteure, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe, für die Umsetzung europäischer und nationaler Ziele. erfahren das Ausmaß politischen Willens auf den persönlichen Lebensbereich. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren relevante Quellen. arbeiten mit Primärquellen und analysieren diese. fassen Informationen zusammen, organisieren sie und bewahren sie strukturiert auf. interagieren auf Basis der Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler debattieren. geben Sach- und Werturteile ab. arbeiten paarweise. setzen sich mit dem eigenen Handeln auseinander und erkennen ihren persönlichen Einfluss auf gesellschaftlichen Konsens.

  • Politik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Die Materialien rund um das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie

Was haben Smart Homes oder ein Energie-Plus-Haus mit Nachhaltigkeit zu tun? Was passiert mit den beim Friseur abgeschnittenen Haaren? Was ist graues Wasser und was hat das mit dem sparsamen Umgang mit Wasser zu tun? Diese Rubrik bündelt die Materialien rund um das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit. Jede der Unterrichtseinheiten bietet neben Arbeitsblättern auch einen detaillierten Ablaufplan und Hinweise zum Lehrplanbezug sowie den zu fördernden Fach-, Medien- und Sozialkompetenzen. Fachartikel flankieren die Unterrichtseinheiten. Sie liefern interessante und wertvolle Sachinformationen und können als Vorbereitung für den Unterricht oder als Recherchematerial genutzt werden.

Neue Unterrichtseinheiten und Fachartikel kommen regelmäßig hinzu.

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